Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  11.07.2009   10:09   Leserkommentare (im Wartemodus)

Reif für den Frieden

http://www.youtube.com/user/MEMRITVVideos

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Kategorie(n): Kultur 

  10.07.2009   22:35   Leserkommentare (im Wartemodus)

Doppeltagebuch 1989/2009-10. Juli

In der gar nicht mehr einigen und nicht mehr sehr mächtigen Sowjetunion brennt es an allen Ecken und Enden. Gerade haben Unruhen in der Moldawischen SSR begonnen, nun streiken die Kumpel der sowjetischen Kohlereviere. Es geht vor allem um höhere Löhne , aber auch um bessere Arbeitsbedingungen. Arbeitsschutz ist so gut wie unbekannt in sowjetischen Gruben. Über die Zahl der Arbeitsunfälle darf keine Statistik geführt werden. Die Lebenserwartung sowjetischer Bergleute wird nur von der chinesischer unterboten. In der Vergangenheit sind Arbeiterunruhen im ersten Arbeiter-,  und Bauernstaat stets blutig unterdrückt worden. Diesmal will Gorbatschow, dass auf Verhandlungen gesetzt wird.
In Bukarest geht die Tagung der Warschauer Paktstaaten zu Ende mit dem erklärten Willen, die Streitkräfte, Rüstungen und Militärausgeben zu...

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Kategorie(n): Inland 

  10.07.2009   20:36   Leserkommentare (im Wartemodus)

Stephan Kramer: Weil ich Jude bin

Ich bin nicht nach Dresden gefahren, weil ich als Jude Angehöriger einer Minderheit bin. Ich unternahm die Reise, weil ich als Jude weiß: Wer einen Menschen wegen dessen Rassen-, Volks- oder Religionszugehörigkeit angreift, greift nicht nur die Minderheit, sondern die demokratische Gesellschaft als Ganzes an. Deshalb ist nicht die Frage relevant, warum ein Vertreter der jüdischen Gemeinschaft Elwi Ali Okaz seine Trauer und Solidarität bekundete, sondern die, warum es nicht auch einen massiven Besucherstrom oder Solidaritätsadressen von Vertretern der deutschen Mehrheitsgesellschaft gab? http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4471625,00.html

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Kategorie(n): Inland 

  10.07.2009   20:25   Leserkommentare (im Wartemodus)

Politics of Nonsense

Israelis, long reconciled to the idea of a Palestinian state and still largely of the view that a peace settlement would entail creating one, no longer believe that doing so will bring it peace and therefore oppose it. Negotiated withdrawals in the West Bank and unilateral ones from Gaza and southern Lebanon having failed to bring peace and acceptance, Israelis oppose more concessions.
Indeed, examining the words and deeds of the Fatah-controlled Palestinian Authority in the West Bank, Hamas in Gaza, and the temper of Palestinian opinion favoring terrorism and rejecting Israel’s existence, the only possible conclusion is that Palestinians neither accept Israel as a Jewish state, nor revile terrorism against it performed in their name, nor see Palestinian statehood as a goal whose attainment should change either of these facts....

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Kategorie(n): Ausland 

  10.07.2009   19:58   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wieder im Angebot: Der Schmock der Woche

In der Tat ist es schwer zu sagen, was Ahmadinedschad und Co. machen könnten, um die israelischen Ängste zu mindern – ihr Atomprogramm abbauen, etwa ihre Nuklearwissenschaftler töten, ihre Liebe zum Zionismus verkünden, zum Judentum konvertieren? http://henryk-broder.com/hmb.php/blog/article/908/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

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  10.07.2009   19:45   Leserkommentare (im Wartemodus)

Alex Feuerherdt: Spielt nicht mit Juden!

Bei einem Europapokalspiel im Basketball zwischen Turk Telekom Ankara und der israelischen Mannschaft Bnei Hasharon im Januar verhinderten randalierende Zuschauer eine Austragung der Partie. Rund 3.000 türkische Anhänger riefen antiisraelische Parolen, bewarfen die israelischen Basketballer mit Feuerzeugen, Schuhen sowie Wasserflaschen und verbrannten israelische Fahnen. Die Sicherheitskräfte konnten nur mit Mühe verhindern, dass der Platz gestürmt wird. Sie räumten schließlich die Halle, vor der es zu weiteren Ausschreitungen kam. Die Spieler von Bnei Hasharon flüchteten unter Polizeischutz in die Kabine. Die Schiedsrichter wollten schließlich vor leeren Rängen die Partie beginnen, doch die Israelis verweigerten sich diesem Ansinnen. Turk Telekom Ankara wurde später zwar mit einer Geldstrafe belegt; das Spiel jedoch wertete...

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Kategorie(n): Wissen 

  10.07.2009   17:42   Leserkommentare (im Wartemodus)

Komische Kiwis

Nach diesem Eintrag über den kanadischen Komödianten Jon Lajoie, empfahl mir ein Leser das neuseeländische Duo Flight of the Conchords.
Geeignet für Rapper … und für Freunde des französischen Schlagers.

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Kategorie(n): Kultur 

  10.07.2009   17:09   Leserkommentare (im Wartemodus)

Rauchen für den Staatshaushalt

Jeder, der irgendwann mal bewusstseinserweiternde Substanzen zu sich genommen hat, weiß: Drogen führen zu keinem Ziel, aber die Fahrt dorthin kann landschaftlich sehr reizvoll sein. Danach allerdings kommt oft die große Ernüchterung: Was sagen zwei Jamaikaner, denen das Gras ausgegangen ist? „Mach’ doch mal die blöde Musik aus!“
Deshalb gibt die Regierung auch Unsummen für Anti-Drogen-Kampagnen aus, erlässt Verbote für Alkopops oder pfercht auf Bahnhöfen die Raucher in aufgemalte Quadrate, um zu verhindern, dass sich die Giftstoffe mit der Umgebungsluft vermischen. Ein Verfahren, das in etwa so sinnvoll ist, wie das Schwimmbecken in Pinkler und Nichtpinkler zu unterteilen.
Demnächst plant die EU sogar das Passivtrinken zu verbieten. Und nachdem Red-Bull-Cola aus dem Verkehr gezogen wurde, weil es geringe Dosen von Koks...

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  10.07.2009   13:06   Leserkommentare (im Wartemodus)

Malte Lehming: Mein Kreuz gehört mir

Mit einem anderen Körperteil, im Volksmund der Allerwerteste genannt, stimmen immer mehr Deutsche ab. Sie meiden jede Wahlurne, sie scheuen die Stimmabgabe wie der gemeine Hausberliner die zivilisierte Umgangsform. Ob Kommunal-, Landes-, Bundes- oder Europawahl: Ihre demokratischen Geschäfte verrichten immer weniger Landsleute. In Afghanistan oder dem Irak lassen sich die Menschen trotz erheblicher Risiken für Leib und Leben nicht vom Pfad der Demokratie abbringen, in Deutschland dagegen kokettieren sie mit der Behauptung, es ändere sich ja sowieso nie was. Wenn sich dann doch etwas ändert, schimpfen sie natürlich trotzdem. Nun wird die zunehmende Wahlabstinenz gemeinhin verdammt. Ich aber freue mich über den Trend. Je weniger Menschen wählen, desto gewichtiger wird meine Stimme. Mein Kreuz ist stets das des lachenden Dritten....

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Kategorie(n): Kultur