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Bernd Zeller






  29.08.2014   17:18   Leserkommentare (2)

Bodo Ramelow will Ministerpräsident werden- und die CDU lässt ihn gewähren

Ausgerechnet im 25. Jahr nach dem ihrem unrühmlichen Abtreten, greift die umbenannte SED wieder nach der Macht. Möglich ist das nur in Thüringen, wo es nach der Wahl am 14. September eine Rot- Rote oder Rot-Rot-Grüne Mehrheit geben könnte. Bodo Ramelow, der Spitzenkandidat der SED-Linken versucht es zum dritten Mal und nie war die Aussicht auf Erfolg so groß wie heute. Das liegt keineswegs an der Stärke der SED-Linken, die bei der letzten Bundestagswahl ein Viertel ihrer Stimmen verloren hat, mehr als die Grünen.

Der Umstand, dass sie „stärkste“ Oppositionspartei wurde, war von Frontmann Gysi noch in der Wahlnacht so gekonnt ausschlachtet worden, dass der Stimmenverlust von den Journalisten kaum bemerkt wurde. Thüringen ist die letzte Chance der Partei, sich vor der politischen Bedeutungslosigkeit zu retten. Und Bodo...

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Kategorie(n): Inland 

  29.08.2014   14:47   Leserkommentare (1)

1989 - Tagebuch der Friedlichen Revolution

Sechsundzwanzigster August

Der Schriftsteller Günther Deicke notiert hellsichtig in sein Tagebuch: „Wer die Macht hat (13. August 1961), verliert bald den Verstand (11. Plenum), dann das Vertrauen (Ausreiseanträge), dann den Überblick (Massenflucht über Ungarn), dann den letzten Rest Verstand (‚bewährten Kurs fortsetzen‘)- und schließlich auch noch die Macht - … warte nur, balde …“

Während immer mehr Bewohner des Landes ihrer Heimat für immer den Rücken kehren, arbeiten andere mit ganzer Kraft an der Veränderung des Staates, dessen Existenz sie immer noch nicht infrage stellen. In der Berliner Golgatha-Gemeinde stellt eine Handvoll Bürgerrechtler ein sensationelles Projekt vor: Markus Meckel und Martin Gutzeit präsentieren nun auch der Öffentlichkeit den Aufruf zur Gründung der SDP. Mehr als vierzig Jahre,...

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Kategorie(n): Inland 

  29.08.2014   13:51   Leserkommentare (1)

Hollande im Schröder-Dilemma

Die nächste Regierungskrise erschüttert Frankreich. François Hollande gerät in eine Situation wie Gerhard Schröder 2003. Das Land braucht liberale Reformen, seine Sozialisten blockieren. Doch der Präsident zeigt plötzlich Mut.

Die linken Widersacher sind gefeuert. Ein Investmentbanker wird Wirtschaftsminister. Und eine Reformagenda steht an. Francois Hollande macht Ernst. Während die Presse noch die Paniktonlage einer Regierungskrise anstimmt, fängt Frankreichs Präsident endlich an, ernsthaft zu regieren. Es ergeht ihm genau wie Gerhard Schröder im Jahr 2003: Das Land droht in Sozialstaatsverkrustung zu ersticken, die Wirtschaft lahmt, der Wohlstand ist in Gefahr, die Staatsverschuldung steigt und linke Parteien wie Gewerkschaften verhindern jede Modernisierung. Die Diagnose führte Kanzler Schröder weiland zur Erkenntis,...

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  29.08.2014   12:56   Leserkommentare (10)

... weil nicht sein kann, das nicht sein darf!

Die Riesenzwerge vom Zentralrat d.J.i.D. planen für den 14. September eine Demo vor dem Brandenburger Tor gegen den, Sie ahnen es, Antisemitismus!

Nun könnte man meinen, nachdem die Juden im Laufe der letzten 2.000 Jahre genug für den Antisemitismus geleistet haben - ich sage nur Jesus, Marx, Freud, Einstein, Trotzki, Mark Spitz, Bernie Madoff und Woody Allen -, wäre es jetzt an den Nichtjuden, etwas gegen den Antisemitismus zu unternehmen. So rein theoretisch betrachtet, vom Prinzip der Arbeitsteilung her. Praktisch aber bleibt auch dieser Job an den Juden hängen.

Damit es aber nicht nach einem Insider-Trading aussieht, hat der Zentralrat bei ein paar Nichtjuden angeklopft und um ein Testimonial gebeten. Macht sich immer gut, so was. Fielmann macht es mit Brillenträgern, Haribo mit Thomas Gottschalk, Opel mit Jürgen Klopp.

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  29.08.2014   11:16   Leserkommentare (4)

Gouvernanten mit letalen Argumenten

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Karrierepolitikers besteht darin, sinnbefreite Äußerungen kämpferisch vorzutragen. Zweifel am Gesagten oder gar persönliche Scham über die Einfachheit des Gesagten dürfen dem Redner nicht angemerkt oder am besten vom Redner gar nicht mehr empfunden werden. Ein erfolgreicher und populärer Politiker studiert daher täglich die Meinungsumfragen und kennt darüber hinaus die Gefühlswelten seiner Stammwählerschaft wie die eigene Westentasche. Was mag der Wähler, was hasst der Wähler? Welche Phrase erregt welche Emotion? Ziel ist es, als politischer Meinungspfleger den Wähler mittels einfach zu erfassender Gemütsäußerungen in seinem Empfinden zu bestätigen und ihn ansonsten nicht weiter zu behelligen oder gar zu beunruhigen.

Die Welt von heute weist eine enorme Komplexität auf. Die Frage,...

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Kategorie(n): Inland 

  29.08.2014   09:54   Leserkommentare (2)

Dialektik des Antisemitismus

A difference, and an irony, in the current campaigns targeting Israel, is that the more they succeed in intimidating Jews, the more they fail in their claimed goals of providing justice for Palestinians. The campaigns, often driven less by anti-Israeli or pro-Palestinian fervour than by raw anti-Semitism, are escalating, as seen in the smashing of shop windows in a Jewish district of Paris and in physical assaults on Jews. The result is an increasing exodus of Jews from many European countries and into Israel, which increases Israel’s proportion of Jews relative to Muslims and decreases the fear that Israelis have of Israel eventually becoming a Muslim-majority country — it is this fear that drives the majority of Israeli Jews to want Palestinians to have a state of their own. The more that Israeli Jews lose the fear that they might...

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Kategorie(n): Ausland 

  29.08.2014   09:28   Leserkommentare (1)

Klima-Propheten: Keine Ahnung, aber davon viel

FAZ: Harte Zeiten für Klimaforscher: Sie rechnen und rechnen - und bleiben dennoch Anworten schuldig. Das kann Jahrzehnte so gehen. Die globale Erwärmung pausiert, weshalb weiss keiner.

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wissen 

  28.08.2014   17:51   Leserkommentare (1)

Deutsche Kohlewende

Yesterday the Wall Street Journal reported (“Germany’s Expensive Gamble on Renewable Energy”) on the high cost of the climate-related energy fanaticism of Germany’s green shirts (why not?), which is now starting to take a tangible toll on the country’s economic competitiveness:

Average electricity prices for companies have jumped 60% over the past five years because of costs passed along as part of government subsidies of renewable energy producers. Prices are now more than double those in the U.S. . .

One government estimate projects the Energiewende by 2040 to cost up to €1 trillion, or about $1.4 trillion, or almost half Germany’s GDP and nearly as much as the country spent on the reunification of East and West Germany. . .

Yet nearly 75% of Germany’s small- and medium-size industrial businesses say rising energy...

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wirtschaft 

  28.08.2014   13:06   Leserkommentare (4)

Linke Lügengeschichten

Ausgerechnet im schönen Atrium des Paul- Löbe- Hauses findet heute auf Einladung der SED- Linke- Bundestagsfraktion ein Schauspiel statt, das an grotesker Geschichtsfälschung kaum zu übertreffen ist.

“Der Reichstag bewilligt 5 Milliarden für den Krieg” heißt das Ganze und es lesen aus den Reichstagsprotokollen von 1914:

Jacob Augstein, Michel Friedmann, Gregor Gysi, Peter Gauweiler, Christoph Hein, Luc Jochimsen, Oskar Lafontaine, Ingo Schulze, Franz Sodann , Sarah Wagenknecht, Roger Willemsem, Willy Wimmer (CDU, Ehem. Staatssekretär für Verteidigung).

Da ist der SED- Linken zwar eine Art- Volksfront- Coup geglückt, weil sich selbst CDU/CSU- Mitglieder einspannen ließen, aber sonst bestehen gute Chancen, dass die Verlogenheit dieser Veranstaltung durchschaut wird. Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und...

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Kategorie(n): Inland