Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  26.05.2015   15:39   Leserkommentare (2)

Hunde sind Menschen auf vier Beinen

Für Loriot war “ein Leben ohne Möpse möglich, aber sinnlos”. Der amerikanische Komiker W.C. Fields dagegen meinte, wer “Hunde und kleine Kinder hasst, der kann kein ganz schlechter Mensch sein”. Zu keinem Tier hat der Mensch eine so emotionale Beziehung wie zum Hund, man könnte sogar so weit gehen, die Haltung zum Hund zu einem zivilisatorischen Lackmustest zu erklären. Ein Gedanke, den wir nicht vertiefen wollen, damit sich keine Ethnie beleidigt fühlt.
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Reden wir lieber über die Deutschen und ihre Hunde. Das ist zum einen ungefährlich und zum anderen, wie fast alles in Deutschland, statistisch abgesichert. Sieben Millionen Hunde koexistieren mit etwa 80 Millionen Menschen. Das heißt, jeder elfte Deutsche hat einen Hund. Ein Drittel der Hundehalter nimmt den Hund nachts mit ins Bett, zwei Drittel schenkt ihm etwas...

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  26.05.2015   14:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

The End Is At Hand!

Im Kanzleramt gilt der “Grexit” eigentlich nicht als eine echte Option. Tsipras sei ein ernst zu nehmender Verhandlungspartner, heißt es bei Beobachtern. Und seit Wochen betont das Kanzleramt, dass es immerhin Fortschritte in den Verhandlungen gebe. Strategische Bedeutung misst man im Kanzleramt den Griechen bei. Ein Land am Südrand Europas, stark bewaffnet.
Unvorstellbar, es mit viel Getöse aus der Euro-Zone rutschen zu lassen, es in Aufruhr und Chaos versinken zu lassen, vielleicht sogar sich den Russen zuwenden zu lassen, alles wegen ein paar Milliarden Euro. Ausgerechnet in jenem Moment, in dem man bereit ist, der Ukraine ebenfalls Milliarden zu geben, um das Land an Europa zu binden… Schäuble sieht das ganz anders. Er will die Griechen zwar nicht aus dem Euro fliegen sehen. Er will einen Austritt aber auch nicht ausschließen....

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  26.05.2015   07:00   Leserkommentare (5)

Mein politischer Kleiderschrank (6) – Toni, der Vorreiter

Frauen aller Welt, verzweifelt nicht, wenn ihr vor dem Kleiderschrank steht und er euch zuruft: „Ich habe nichts, aber auch gar nichts, für dich zum Anziehen!“ Prügelt weder auf den Kleiderschrank, noch auf eure Männer ein, denn Hetero-Männer können die Stimme des Kleiderschranks tatsächlich nicht hören, wie ich euch hier zeigen werde. Männern fehlt dafür einfach das Sinnesorgan. Das erspart ihnen zwar jede Menge Diskussionen, Zeit und Selbstzweifel – aber es bringt sie auch niemand auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn sie abheben.

Eigentlich wollte ich ja nichts mehr zum Hofreiter Toni schreiben, um darüber nicht wieder mit der Silvia Meixner in Streit zu geraten. Aber was kann ich dafür, dass er nun der schönste Beweis für meine obige These ist? Also ich meine natürlich der unschöne Beweis. Wenn der Toni...

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Kategorie(n): Inland  Klima-Debatte  Kultur 

  25.05.2015   23:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Auf zum letzten Gefecht!

Innenminister Nikos Voutsis erklärte am Sonntag, dass Athen den IMF nicht bezahlen könne und nicht bezahlen werde, falls in den Verhandlungen keine Einigung in Sicht komme. Das Zentralkomitee der linksradikalen Syriza hat am Wochenende eine Entscheidung mit breiter Mehrheit angenommen, wonach die Auszahlung von Löhnen und Gehältern in jedem Fall Vorrang vor der Begleichung der Schulden habe. http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/der-letzte-akt-zieht-sich-hin-1.18548647

As expected, in the wake of the economic crisis and high-profile corruption scandals which have tarnished the reputation of the traditional political parties in Spain, the country has now entered a new political era. Anti-austerity parties, linked to the Podemos movement on the far left, which is barely one year old, have the prestige of holding power in...

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Henryk M. Broder: Die letzten Tage Europas. Updates zum Buch Die letzten Tage Europas: Updates zum Buch

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Kategorie(n): Wirtschaft 

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  25.05.2015   12:44   Leserkommentare (6)

Mehr Geld für Gottschalk & Co!

Riesenwirbel um Thomas Gottschalk. Der im deutschsprachigen Fernsehempfangsgebiet weltberühmte Quatschtitan soll, wie Investigativmedien berichten, vor Jahren ziemlich viel Geld von der ARD für eine auf 144 Folgen projektierte Vorabendunterhaltungsreihe kassiert haben, die wegen mieser Quoten rasch beerdigt wurde. Ferner habe er 400 000 Euro für zwei Abendshows kassiert, die gnädigerweise gar nicht erst produziert wurden. „Millionen fürs Däumchendrehen“, echauffierte sich die „Süddeutsche Zeitung“. Auch in anderen Publikationen, die diesen vergleichsweise minderschweren Fall von Demokratieabgabeverschwendung über die Pfingsttage zu skandalisieren trachteten, wurden Gottschalk als Abzocker und der WDR als finanzieller Vollpfosten gebrandmarkt.

Was war wirklich passiert?

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Kategorie(n): Kultur 

  25.05.2015   01:10   Leserkommentare (2)

John Kerry im falschen Krieg

Die Welttemperatur steigt seit gut 15 Jahren nicht mehr an, das ändert aber nichts an der schrillen Rhetorik derjenigen, die sich von der Klimakatastrophe politisches Kapital erhoffen. Auch US-Außenminister John Kerry darf natürlich nicht fehlen. Bei einer Rede in Jakarta sagte er vor einer Woche:

„In gewisser Weise kann der Klimawandel jetzt als eine weitere Massenvernichtungswaffe betrachtet werden, vielleicht sogar als die fürchterlichste Waffe der Welt“

Die Gleichsetzung einer gezielt eingesetzten Massenvernichtungswaffe mit Umwelt-Risiken, die für Zivilisationen immanent bestehen, ist eine voillkommen schiefe Denkfigur - und die setzt die westlichen Industrienationen mit Terror-Regimen gleich. Bekannt ist diese Argumentationsschiene auch wenn es um andere Probleme in der Welt geht. Beispielsweise wenn in fernen Ländern...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Klima-Debatte 

  25.05.2015   01:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Eurovision song contest: the ultimate kitschy PC event

The contest is often semi-jokingly dubbed the most successful result of the European integration and unification. And various Czech journalists compare it to the summits of the European Union. It’s boring, dull, each country of Europe (including Australia) has a representative, all of them try to search for the universal common denominator of likability, almost everyone tries to be as close to the average as possible, and if someone is just a little bit further from that, he is disproportionately celebrated for his or her “courage”....

.....When I say that the Eurovision Song Contest is an ultimate template for kitschy mass culture, it’s actually a meaninglessly redundant expression. The word “kitsch” means nothing else than “mass culture” (in German). The songs try to stick to the “traditionally successful”, unimaginative slow dance...

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Kategorie(n): Kultur 

  24.05.2015   22:40   Leserkommentare (3)

Jetzt gehts ans Eingemachte

“Wenn das Wirtschaftswachstum wegen der mangelnden Reformpolitik einen Prozentpunkt pro Jahr niedriger ausfällt als von der Troika erwartet, und der Haushaltsüberschuss vor Abzug der Schuldzinsen mit 1,5 Prozent pro Jahr gut drei Prozentpunkte unter den Prognosen liegt, dann müssten die Europäer auf einen erheblichen Teil ihrer Forderungen an Athen verzichten – zumindest, wenn der Internationale Währungsfonds (IWF) bei der Griechenland-Hilfe auch künftig mitmachen soll”, hieß es in Brüsseler Verhandlungskreisen gegenüber der “Welt am Sonntag”. Mit einer Verlängerung von Laufzeiten und niedrigeren Zinsen für Griechenlands Hilfskredite sei es nicht getan. Ein echter Schuldenverzicht müsste her. http://www.welt.de/wirtschaft/article141406419/Hohe-Rechnung-aus-Athen-tut-Merkel-richtig-weh.html

Griechenland wird nach Worten von...

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  24.05.2015   14:03   Leserkommentare (2)

Das Song-Contest-Fukushima

Reporter: Herr Professor Klüger …

Professor: … Krüger, nicht Klüger …

Reporter: Entschuldigung. Mein Fehler.

Prof.: Ein verständlicher Irrtum …

Reporter: Sie sind Gesellschaftsanalytiker …

Prof.: … Society Analyst …

Reporter: Genau. Und Sie haben eine erste Analyse des Eurovision Song Contest erstellt. Wie fällt die aus?

Prof.: Verheerend. Man kann ohne Übertreibung von einem europäischen Fukushima sprechen.

Reporter: Fukushima? Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Es gab schließlich Gewinner und Verlierer.

Prof.: Nur scheinbar. Wer hat denn gewonnen. Schweden. Ein kaum besiedeltes Land am Nordrand Europas.

Reporter.: Nun ja …

Prof.: Und wer hat verloren? Das 80-Millionen-Volk im Zentrum des Kontinents. Dabei weiß doch jeder: Wenn Deutschland zusammenbricht, bricht ganz Europa zusammen.

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur