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Bernd Zeller






  20.04.2014   10:14   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein seltsamer Kandidat

Dirk Driesang heißt der bayerische Spitzenkandidat der AfD für die Europa-Wahl (Europa-Liste Platz 11). Von Beruf ist der Mann Opernsänger und außer der AfD hat er noch zwei weitere Hobbys: Bergsteigen und Geschichte. Auf seiner Website (http://driesang.eu) veröffentlicht er Traktate über die „wahren Hintergründe“ historischer Ereignisse. Zwei seiner Lieblingsthemen sind der Erste Weltkrieg und das Leben des Dichters Gotthold Ephraim Lessing. Zu beidem hat er Erstaunliches herausgefunden.

Sowohl hinter dem Tod Lessings als auch dem Erste Weltkrieg stecken Geheimbünde. Der Dichter wurde von Freimaurern vergiftet, weil er zu viel über die Freimauerei ausgeplaudert hatte. Und der erste Weltkrieg wurde von den „Übernationalen“ entfacht. Das internationale Finanzkapital, insbesondere eine Clique angelsächsischer...

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Kategorie(n): Inland 

  19.04.2014   20:52   Leserkommentare (im Wartemodus)

Humanität auf iranische Art

Wer sagt denn, die Islamische Republik Iran wäre eine Mullah-Diktatur, ein Unrechtsstaat? Das ist üble Propaganda. Den Gegenbeweis finden Sie hier.

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Kategorie(n): Ausland 

  19.04.2014   20:21   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wenn eine Idee zur Wirklichkeit wird

Bayern sei vor allem deswegen wirtschaftlich so stark, weil es die EU gebe, betonte Oettinger. Die Osterweiterung der EU habe den Freistaat “aus einer Randlage ins Zentrum Europas gebracht…” Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident bekräftigte die Bedeutung der EU für Bayern: “In Ingolstadt, Dingolfing und München werden viel mehr Autos hergestellt, als der Bayer sie fahren kann. Ohne den europäischen Binnenmarkt würden die Fahrzeuge in Bayern verrosten.” http://www.welt.de/politik/deutschland/article127122311/Euroskeptischer-Wahlkampf-der-CSU-aergert-Oettinger.html

Van Rompuy sagte, das Image der Europäischen Union habe sich im Laufe der Jahre gewandelt. Früher sei das geeinte Europa eine Idee gewesen, die positiv gesehen wurde, aber weit weg war. Heute hingegen spürten die Bürger Europa im Alltag und dies...

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Henryk M. Broder: Die letzten Tage Europas. Updates zum Buch Die letzten Tage Europas: Updates zum Buch

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Kategorie(n): Ausland 

  19.04.2014   10:33   Leserkommentare (im Wartemodus)

Exportüberschüsse kann man nicht essen

Walter Krämer

Auszug aus “Kalte Enteignung”, Campus Verlag

Wann immer man in Deutschland das Für und Wider des Euro diskutiert, findet man auf der Pro-Seite die wunderbaren deutschen Exporte aufgeführt. Im aktuellen Jahr 2014 steuern wir im reinen Warenhandel auf einen Überschuss von mehr als 200 Milliarden € zu, das ist historischer Rekord.

Aber was tun mit diesem Überschuss? Zunächst ist klar: Der internationale Warenverkehr nützt allen Beteiligten, ohne ihn wäre die Welt als Ganze heute ärmer. Er überträgt das von dem großen Adam Smith ins Rampenlicht gerückte Prinzip der Arbeitsteilung auf die internationale Ebene. Jeder macht das, was er am besten kann, die einen Autos, die anderen Schuhe, Möbel oder Käse, und dann wird getauscht. Das gilt im Kleinen wie im Großen. Wie ein anderer großer Ökonom, David...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Wirtschaft 

  19.04.2014   10:20   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wenn Misstrauen umgeht

Wir haben uns an die Russen gewöhnt. Im Urlaub, im Restaurant, in den Geschäften. Der Klang der russischen Sprache ist inzwischen auch im Westen Deutschlands vertraut. Besonders natürlich in Baden-Baden. Letzten Sommer beispielsweise. Wir hatten dort während der Rennwoche zu tun. Die Straßencafés in der Fußgängerzone waren zur einen Hälfte mit Großfamilien aus Saudi-Arabien und den Emiraten besetzt - und zur anderen Hälfte mit Russen. Sogar kyrillische Speisekarten gibt’s in Baden-Baden. Der Kurort gilt als russischste Stadt außerhalb Russlands. Klar, die „neureichen Russen“ werden zuweilen mit einer Mischung aus Überheblichkeit, Spott und Neid betrachtet. So wie einst die Deutschen der Wirtschaftswunderzeit belächelt wurden. Wie das eben so ist, wenn jemand schneller zu Geld als zu Geschmack kommt. Insgesamt war der...

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Kategorie(n): Inland  Ausland 

  19.04.2014   08:39   Leserkommentare (im Wartemodus)

Fear of Falling

Walter Russell Mead: How global competition can spur technological innovation and keep America (and Israel) dynamic. [...] Historically, one of the chief reasons why the European states were able to power ahead of the rest of the world in the last 600 years was the constant press of competition among them. From the Italian Renaissance, when military rivalry drove rapid innovation in offensive and defensive armaments, right up through the cold war, the need to avoid falling behind drove countries and cultures to foster and support innovation of all kinds.

The second Hundred Years’ War between Britain and France (1688-1815) wasn’t just won on the playing fields of Eton; it was won through the development of the Bank of England, advances in navigation and ship building, the promotion of foreign trade, and in many other ways. Similarly,...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  18.04.2014   19:50   Leserkommentare (2)

Ein Experiment mit 500 Millionen Versuchskarnickeln

In einem Beitrag für die “Frankfurter Rundschau” vom 31. März stellte sich Schulz als geistiger Erbe von Christoph Kolumbus vor; während der “im August 1492 von der spanischen Küste aus aufbrach, um einen neuen Seeweg nach Indien zu suchen”, befänden wir uns heute, so Schulz, “auf einer Reise, die uns in ein bisher unbekanntes Gefilde bringen wird”. Europa sei im Begriff, “eine transnationale Demokratie” zu werden: “Ein Experiment, das es in der Geschichte noch nicht gegeben hat.” Man ist versucht zu ergänzen: mit 500 Millionen Europäern als Versuchskarnickeln. http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article126973217/Ein-Experiment-mit-500-Millionen-Versuchskarnickeln.html

Henryk M. Broder: Die letzten Tage Europas. Updates zum Buch Die letzten Tage Europas: Updates zum Buch

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Kategorie(n): Ausland 

  18.04.2014   13:58   Leserkommentare (3)

3,45 Millionen für innovatives Tanzen

Die deutsche Politik lobt sich als “sparsam” und “solide”. Man werde ab 2015 “keine neuen Schulden” mehr machen. In Wahrheit sind die Etats gewaltig. Ein Blick in die Haushalte offenbart haarsträubende Verschwendungen

“Keine neue Schulden ab 2015”, “nachhaltig solide Sparpolitik”, “Ende der Veschwendung”,  “sparsam wie eine schwäbische Hausfrau” - wenn Eigenlob wirklich stinken könnte, dann wäre Berlin derzeit ein olfaktorischer Supergau. Die Große Koalition feiert sich überschwänglich für das eigentlich selbstverständliche Vorhaben, im kommenden Jahr endlich einmal nur so viel auszugeben wie man einnimmt. Nun ist das skandalöserweise seit einem halben Jahrhundert nicht mehr vorgekommen. Insolfern kann man die Absicht nur begrüßen. Für die schamlose Selbstbeweihräucherung der politischen Klasse...

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Kategorie(n): Inland  Wirtschaft 

  18.04.2014   13:30   Leserkommentare (2)

Das GroKo-Wirtschaftswunder: Mehr Geld vom Staat stützt die Konjunktur

Schon weiland Ludwig Erhard, der Mann mit der Zigarre und Nestor des deutschen Wirtschaftswunders, wußte es: „Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie!“ Während die ordoliberalen Bedenkenträger, von denen es seit der Bundestagswahl in den Medien scheinbar nur so wimmelt, nachdem sie davor jahrelang abgetaucht zu sein schienen, kein gutes Haar an der Rente mit 63, der teuren Mütterrente oder dem Mindestlohn lassen, erzählen gestandene Mittelständler im konsumentennahen Einzelhandel verwundert ganz andere Geschichten.

Die Leute seien kauffreudig wie lange nicht. Die Arbeitsplätze schienen ihnen sicher und die Preise seien stabil. Es gäbe an allen Fronten mehr Lohn und höhere Renten. Der hohe Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst belege, dass auch dem Staat seine Mitarbeiter wieder mehr wert seien. Der übliche...

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Kategorie(n): Inland  Wirtschaft