Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  04.09.2015   16:26   Leserkommentare (im Wartemodus)

Politiker außer Rand und Band

Es war schon immer schwer erträglich, Ralf Stegner von der SPD zuhören zu müssen. Was der Mann heute Morgen im Deutschlandfunk von sich gegeben hat, war so verantwortungslos, dass man es kriminell nennen würde, gäbe es noch Meinungsfreiheit in Deutschland.
Weit entfernt zu erkennen, dass wir es weniger mit einer Flüchtlings- als mit einer Politikkrise zu tun haben, redete Stegner im Maschinengewehrtempo davon, dass wir noch viel mehr Zuwanderung brauchten, um die „entvölkerten Gebiete im Osten“ aufzufüllen.
In einer Situation, wo die Menschen, die bereits hier sind, oft tagelang anstehen müssen, um sich überhaupt registrieren zu können und so lange obdachlos sind, in einer Situation, wo ein SPD- Politiker öffentlich konstatiert, dass die Lageso Berlin praktisch kollabiert ist, in einer Situation, wo tausenden Menschen auf...

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Kategorie(n): Inland 

  04.09.2015   15:39   Leserkommentare (im Wartemodus)

Sorry, Solingen - das mußte mal sein

Berlin und Solingen liegen 460 Kilometer auseinander, aber etwas verbindet sie – die deutsche Hauptstadt und die „Klingenstadt im Bergischen Land“. Sie teilen sich ein kriminalistisches Rätsel. Und zwar liegen die beiden auf den vordersten Plätzen der bundesweiten Tankstellenbetrugsstatistik. Nun könnte man im Fall von Berlin natürlich einwenden, daß das keineswegs rätselhaft ist. Berlin ist sowieso ein Sonderfall; in Berlin geht es drunter und drüber, und Berlin ist in allen möglichen Arten von Rechtsbrüchen, Gaunereien und Bedenklichkeiten führend – ganz besonders, wenn man das Regierungsviertel ins Auge faßt. Da gehören Kraftstoffdiebstähle gewissermaßen zum Inklusiv-Paket der Metropole. Mehr als 7.000 Vorkommnisse gibt es dort pro Jahr, also fast 20 an jedem Tag, und nur ein Fünftel der Täter wird geschnappt....[Weiterlesen…]

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  04.09.2015   15:23   Leserkommentare (im Wartemodus)

Nächste Woche ist Haushaltsdebatte: „Schwarze Null“ ade

Der Deutsche Bundestag befasst sich in der kommenden Woche in erster Lesung mit dem Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2016, den das Bundeskabinett am 1. Juli be-schlossen hatte. Wolfgang Schäuble präsentierte seinen Entwurf und die Finanzplanung bis 2019 mit einer durchgeschriebenen „schwarzen Null“. Selbst die damals alles dominierende Griechenlandkrise stufte er bei seiner Pressekonferenz als „für den Bundeshaushalt beherrschbar“ ein. Seine „schwarze Null“ werde davon nicht tangiert. Bis 2019 hat das Bundesfinanzministerium in der aktuellen Finanzplanung keine Kreditaufnahme vorgesehen.

Wie sich doch die Vorzeichen innerhalb von kaum mehr als zwei Monaten verändern können? Heute sind große Risiken für den Bundeshaushalt offenkundig. Die Masseneinwanderung wird hohe Zusatzkosten für Bund, Länder und...

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Kategorie(n): Inland 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
Pate werden...

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  04.09.2015   11:39   Leserkommentare (im Wartemodus)

Müssen wir wirklich immer vom Schlimmsten ausgehen?

Ein Interview mit Achse-Gastautor Matthias Heitmann über sein neues Buch „Zeitgeisterjagd“, in dem die misanthropische und pessimistische gesellschaftliche Stimmung analysiert wird und die Frage behandelt wird wie man das überwinden kann.

Siehe hier.

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Kategorie(n): Inland 

  04.09.2015   06:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der Inbegriff des Bösen - die Abschiebung (Der Migrationsmythos, Teil II)

Die „Abendschau“ des RBB (der Berlin-Brandenburgische Landessender) befasste sich am 31.8. mit der Abschiebung von Migranten, deren Asylantrag als unberechtigt abgelehnt wurde. Für Berlin nannte er folgende Zahlen:

• 2012: 4200 Abgelehnte, davon 360 durchgeführte Abschiebungen
• 2013: 4600 Abgelehnte, davon 500 durchgeführte Abschiebungen
• 2014: 9600 Abgelehnte, davon 600 durchgeführte Abschiebungen

Diese Zahlen sind kein Sonderfall in Deutschland, Berlin steht damit an fünft“bester“ Stelle im Vergleich der Bundesländer. Peter Carstens rechnet vor, dass man angesichts des rasanten Anstiegs der Asylanträge (und der Zunahme von Ablehnungen) für 2015 in Deutschland mit „mehreren Hunderttausend“ Personen rechnen muss, die sich der Abschiebung entziehen und frei im Land zirkulieren (in der Frankfurter Allgemeinen...

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Kategorie(n): Inland  Ausland 

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  03.09.2015   20:54   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Helldeutschen sondern aus

Falls Sie irgendwelche Zweifel oder gar Bedenken im Zusammenhang mit der Zuwanderung von Millionen Menschen in kürzester Zeit haben, dann können Sie sich hier bei Pro Asyl aussuchen, was sie sind.

Zum ankreuzen:

- Ahnunglos
- Panikmacher
- Einfältig
- Egoist
- Ignorant
- Engherzig
- Hetzer
- Eigentümer
- Unwissend
- Nazi
- Kaltherzig

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  03.09.2015   19:38   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kalkül oder Mitgefühl?

Der Kannibalismus der Emotionen gehört zu den Folgen der Wohlfahrt. Wenn der Ausfall der Klimaanlage in einem ICE bereits als Katastrophe gilt, wenn sich immer mehr Menschen sorgen, was sie überhaupt noch essen können, ohne ihre Gesundheit zu gefährden, wenn die Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger belehren muss, wie sie sich bei Hitze verhalten sollten – es sei wichtig, “sich nicht nur an extrem heiße Tage anzupassen, sondern auch an die zunehmende Variabilität des Wetters”, dann lauern nicht überall Gefahren, denen man ausweichen muss, dann leiden die Menschen unter einem Übermaß an Sicherheit und an einem Mangel bedrohlicher Situationen. Mehr

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  03.09.2015   17:52   Leserkommentare (1)

Wider den grünen Wahn

In Helldeutschland sollte man besser schon in Pension sein, bevor man ein fundamentalkritisches Buch zum herrschenden Zeitgeist veröffentlicht.

Horst Demmler, 26 Jahre lang Professor an der Justus - Liebig Universität Giessen ist einer dieser Pensionäre, die nun ihrem Unmut Luft machen. Er liefert mit kühler, wissenschaftlicher Präzision eine Analyse, was fatal falsch läuft in unserer Gesellschaft, seit die Grünen den Zeitgeist und damit die Politik dominieren.

Im ersten Kapitel von “Wider den grünen Wahn” erinnert Demmler daran, dass die Grünen das Erbe der Achtundsechziger angetreten haben. Diese Kinder der NS- Generation hatten in ihrem Bekenntnis zur deutschen Schuld ein Mittel zur moralischen Selbstüberhöhung gefunden. Sie lernten von den Achtundsechzigern, im Hochgefühl ihrer „unangreifbaren moralischen...

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Kategorie(n): Inland 

  03.09.2015   06:30   Leserkommentare (1)

Deutsches Renommiergehabe - ein Déjà-vu

Von Hermann Detering

Schweren Herzens folge ich einer Mode, die mich bisher immer abgestoßen hat: Ich will mich entschuldigen, ein wenig fremdschämen für meine Landsleute. Beschämt hat mich ein BILDungserlebnis gestern am Kiosk: „Die Drückeberger Europas“ las ich, und weiter: „Sie nehmen weniger auf als sie könnten. Während Deutschland dieses Jahr mit 800 000 bis eine Million Flüchtlingen weltgrößtes Einwanderungsland wird (vor USA), wehren sich viele EU-Staaten gegen die Aufnahme neuer Flüchtlinge.“ Dazu gab es hübsche, große Porträts von Cameron, Hollande, Renzi und anderen. Die waren aber anders gemeint.  Das Anprangern ist ja in Deutschland neuerdings wieder sehr in Mode gekommen.

Ich kann und mag nicht entscheiden, ob die besagten Länder mehr Asylanten aufnehmen könnten oder nicht. Ich weiß auch nicht,...

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Kategorie(n): Inland  Kultur