Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  25.05.2015   23:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Auf zum letzten Gefecht!

Innenminister Nikos Voutsis erklärte am Sonntag, dass Athen den IMF nicht bezahlen könne und nicht bezahlen werde, falls in den Verhandlungen keine Einigung in Sicht komme. Das Zentralkomitee der linksradikalen Syriza hat am Wochenende eine Entscheidung mit breiter Mehrheit angenommen, wonach die Auszahlung von Löhnen und Gehältern in jedem Fall Vorrang vor der Begleichung der Schulden habe. http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/der-letzte-akt-zieht-sich-hin-1.18548647

As expected, in the wake of the economic crisis and high-profile corruption scandals which have tarnished the reputation of the traditional political parties in Spain, the country has now entered a new political era. Anti-austerity parties, linked to the Podemos movement on the far left, which is barely one year old, have the prestige of holding power in...

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Henryk M. Broder: Die letzten Tage Europas. Updates zum Buch Die letzten Tage Europas: Updates zum Buch

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  25.05.2015   12:44   Leserkommentare (4)

Mehr Geld für Gottschalk & Co!

Riesenwirbel um Thomas Gottschalk. Der im deutschsprachigen Fernsehempfangsgebiet weltberühmte Quatschtitan soll, wie Investigativmedien berichten, vor Jahren ziemlich viel Geld von der ARD für eine auf 144 Folgen projektierte Vorabendunterhaltungsreihe kassiert haben, die wegen mieser Quoten rasch beerdigt wurde. Ferner habe er 400 000 Euro für zwei Abendshows kassiert, die gnädigerweise gar nicht erst produziert wurden. „Millionen fürs Däumchendrehen“, echauffierte sich die „Süddeutsche Zeitung“. Auch in anderen Publikationen, die diesen vergleichsweise minderschweren Fall von Demokratieabgabeverschwendung über die Pfingsttage zu skandalisieren trachteten, wurden Gottschalk als Abzocker und der WDR als finanzieller Vollpfosten gebrandmarkt.

Was war wirklich passiert?

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Kategorie(n): Kultur 

  25.05.2015   01:10   Leserkommentare (2)

John Kerry im falschen Krieg

Die Welttemperatur steigt seit gut 15 Jahren nicht mehr an, das ändert aber nichts an der schrillen Rhetorik derjenigen, die sich von der Klimakatastrophe politisches Kapital erhoffen. Auch US-Außenminister John Kerry darf natürlich nicht fehlen. Bei einer Rede in Jakarta sagte er vor einer Woche:

„In gewisser Weise kann der Klimawandel jetzt als eine weitere Massenvernichtungswaffe betrachtet werden, vielleicht sogar als die fürchterlichste Waffe der Welt“

Die Gleichsetzung einer gezielt eingesetzten Massenvernichtungswaffe mit Umwelt-Risiken, die für Zivilisationen immanent bestehen, ist eine voillkommen schiefe Denkfigur - und die setzt die westlichen Industrienationen mit Terror-Regimen gleich. Bekannt ist diese Argumentationsschiene auch wenn es um andere Probleme in der Welt geht. Beispielsweise wenn in fernen Ländern...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Klima-Debatte 

  25.05.2015   01:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Eurovision song contest: the ultimate kitschy PC event

The contest is often semi-jokingly dubbed the most successful result of the European integration and unification. And various Czech journalists compare it to the summits of the European Union. It’s boring, dull, each country of Europe (including Australia) has a representative, all of them try to search for the universal common denominator of likability, almost everyone tries to be as close to the average as possible, and if someone is just a little bit further from that, he is disproportionately celebrated for his or her “courage”....

.....When I say that the Eurovision Song Contest is an ultimate template for kitschy mass culture, it’s actually a meaninglessly redundant expression. The word “kitsch” means nothing else than “mass culture” (in German). The songs try to stick to the “traditionally successful”, unimaginative slow dance...

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Kategorie(n): Kultur 

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  24.05.2015   22:40   Leserkommentare (2)

Jetzt gehts ans Eingemachte

“Wenn das Wirtschaftswachstum wegen der mangelnden Reformpolitik einen Prozentpunkt pro Jahr niedriger ausfällt als von der Troika erwartet, und der Haushaltsüberschuss vor Abzug der Schuldzinsen mit 1,5 Prozent pro Jahr gut drei Prozentpunkte unter den Prognosen liegt, dann müssten die Europäer auf einen erheblichen Teil ihrer Forderungen an Athen verzichten – zumindest, wenn der Internationale Währungsfonds (IWF) bei der Griechenland-Hilfe auch künftig mitmachen soll”, hieß es in Brüsseler Verhandlungskreisen gegenüber der “Welt am Sonntag”. Mit einer Verlängerung von Laufzeiten und niedrigeren Zinsen für Griechenlands Hilfskredite sei es nicht getan. Ein echter Schuldenverzicht müsste her. http://www.welt.de/wirtschaft/article141406419/Hohe-Rechnung-aus-Athen-tut-Merkel-richtig-weh.html

Griechenland wird nach Worten von...

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Kategorie(n): Ausland  Wirtschaft 

  24.05.2015   14:03   Leserkommentare (2)

Das Song-Contest-Fukushima

Reporter: Herr Professor Klüger …

Professor: … Krüger, nicht Klüger …

Reporter: Entschuldigung. Mein Fehler.

Prof.: Ein verständlicher Irrtum …

Reporter: Sie sind Gesellschaftsanalytiker …

Prof.: … Society Analyst …

Reporter: Genau. Und Sie haben eine erste Analyse des Eurovision Song Contest erstellt. Wie fällt die aus?

Prof.: Verheerend. Man kann ohne Übertreibung von einem europäischen Fukushima sprechen.

Reporter: Fukushima? Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Es gab schließlich Gewinner und Verlierer.

Prof.: Nur scheinbar. Wer hat denn gewonnen. Schweden. Ein kaum besiedeltes Land am Nordrand Europas.

Reporter.: Nun ja …

Prof.: Und wer hat verloren? Das 80-Millionen-Volk im Zentrum des Kontinents. Dabei weiß doch jeder: Wenn Deutschland zusammenbricht, bricht ganz Europa zusammen.

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur 

  24.05.2015   11:27   Leserkommentare (7)

Die «Schonzeit» für Schweizer Juden scheint vorbei zu sein

Ich möchte heute meine deutsche Blockhütte kurz verlassen und etwas über die Schweiz sagen, genauer: über die Schweizer Juden. Es ist noch nicht lange her, da hat mir der Vorsitzende des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes, SIG, Herbert Winter, den Unterschied zwischen den schweizerischen und den deutschen Juden erklärt.

Die deutschen Juden würden in ständiger Angst leben, in der Schweiz sei das nicht so. Er, Herbert Winter, könnte ohne Polizeischutz überall hingehen, in jedes Cafe, jedes Geschäft, jede Veranstaltung. Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland dagegen könne sein Haus nicht ohne eine Polizeieskorte verlassen.

Mittlerweile scheint sich die Situation in der Schweiz geändert zu haben. Wie ich der „Tagesschau“ des Schweizer Fernsehens entnehmen konnte, sind die Schweizer Juden...

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Kategorie(n): Ausland 

  24.05.2015   11:20   Leserkommentare (2)

Große Denkerinnen und Denker des 21. Jahrhunderts

Heute: Wolfgang Gehrcke, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Linksparrei und Mitglied des Fraktionsvorstandes.

Es gibt keinen linken Antisemitismus, also keine linke Begründung oder gar Theorie zum Hass, zur Ausgrenzung oder Verachtung von Jüdinnen und Juden, weil sie Juden sind. Links ist prinzipiell nicht völkisch und links wird keiner Menschengruppe bestimmte Verhaltensweisen oder Eigenschaften andichten.

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Kategorie(n): Inland 

  24.05.2015   07:00   Leserkommentare (8)

ARD und ZDF privatisieren

Von Roland Tichy

2,7 Mio. € Gebührengelder dafür, dass Thomas Gottschalk NICHT sendet – das ist der jüngste Fall eines skandalösen Umgangs mit der Haushaltsabgabe. Unfassbar findet das Deutschlands größter Filmverband, die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG Dok). Deren Vorsitzender Thomas Frickel sieht sogar einen möglichen Untreue-Tatbestand gegen die ARD-Entscheider: “Wurde dieser Fall von Leistung ohne Gegenleistung jemals rechtlich überprüft?” Wie geht es weiter mit ARD und ZDF? Diese Frage steht im Raum, seit sich immer mehr Bürger und Unternehmen über die Haushaltsabgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ärgern. Der renommierte Ökonom Prof. Justus Haucap, Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomik in Düsseldorf und von 2008 bis 2012 Vorsitzender der Monopolkommission, hat im Auftrag von...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Wirtschaft