Seit eine bekannte Kölner Frauenrechtlerin vor inzwischen über 30 Jahren einer mit nahe stehenden Person Hausverbot erteilte, weil diese “als die Geliebte eines militanten Juden” in Ungnade gefallen war, weiss ich, dass man und frau bei Juden sauber differenzieren muss. Es gibt gläubige Juden, säkulare Juden, linke Juden, rechte Juden, gute Juden, schlechte Juden, Musterjuden wie Seligmann und Ich-erkläre-Euch-die-Welt-Juden wie Brumlik.
Seit kurzem gibt es eine neue Kategorie: “kritische Juden”. Als ich das Wort zum ersten Mal hörte, nahm ich an, es handle sich um Juden, welche die Speisegebote kritisch hinterfragen, denn so vernünftig es war, bei der langen Wanderung durch die Wüste auf Schweinefeisch und Schalentiere zu verzichten, sind solche Verbote im Zeitalter von Kühlschränken wenig sinnvoll. Was mich angeht, kann ich auf Schweinefleisch gerne verzichten, aber ich würde eher ins Hintere Kandertal ziehen, bevor ich Shrimps, Scallops und Lobster aufgebe, G’tt ist mein Zeuge!
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