Cartoon

  03.12.2008   23:57   +Feedback

Nachtrag zum Nachtrag zum ARD-Film “Mogadischu”

Von Richard Herzinger
Dem Beitrag von Vera Lengsfeld möchte ich in zwei Punkten widersprechen, die faktisch anders waren, als sie es darstellt. Mit dem Beginn der Entführung von Hanns Martin Schleyer wurde gegen die RAF-Terroristen eine Kontaktsperre verhängt (und kurz darauf auch gesetzlich abgesichert), die bis zum Ende der Entführung – und damit dem Tod von Baader, Ensslin, Raspe und Möller - beibehalten wurde. Diese Kontaktsperre beinhaltete, dass die Häftlinge nicht nur voneinander isoliert wurden, sondern auch keinen Kontakt zu ihren Anwälten haben durften, was „normale“ Isolationshaft nicht vorsieht. Bezieht sich der Vorspann von „Mogadischu“ also auf den Zeitraum der Schleyer-Entführung und nicht etwa auf die Zeit davor (was ich im Augenblick nicht überprüfen kann), ist er völlig zutreffend. Dass die RAF-Terroristen trotz Kontaktsperre durch selbstgebaute Apparaturen dennoch heimlich miteinander kommunizierten bzw. Radioempfang hatten, ihre Isolation also unterlaufen haben, steht auf einem anderen Blatt…

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Kategorie(n): Kultur 

  03.12.2008   22:41   +Feedback

Jan-Philipp Hein: Schuld, Sühne, Reue

Die Bilanz: Neun Morde und elf Mordversuche. Dafür wurde der RAF-Terrorist Christian Klar 1985 zu mehrfacher lebenslanger Haft verurteilt - Mindestverbüßungsdauer 26 Jahre. Die sind rum. Nun soll Klar im Januar aus dem Gefängnis kommen. Es ist viel über ihn geschrieben worden. Nicht zuletzt 2007, als Bundespräsident Horst Köhler ein Gnadengesuch Klars ablehnte. Er ist eine öffentliche Person und demnächst auf dem Markt, auf dem sich auch Talkshowredaktionen mit Gästen eindecken. Wird also bald ein reueloser vielfacher Mörder durch die Talkformate der Republik tingeln? Einer, der dem Bundespräsidenten in einem Zwiegespräch gesagt haben will, dass er es ablehne, über die RAF-Morde als „Kriminalfall“ zu sprechen? Der immer noch ganz in dem Denken verhaftet scheint, das er selbst wohl als „revolutionär“ bezeichnen würde?
http://www.ksta.de/html/artikel/1228208922889.shtml

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Kategorie(n): Inland 

  03.12.2008   22:07   +Feedback

Umsteigen!

Angesichts der wirtschaftlichen Gesamtsituation erwägt manch einer, ein sparsameres Auto anzuschaffen. Ich persönlich nähme einen Fiat. Als Import vom Brasilianischen Fiat-Händler meines Vertrauens.

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  03.12.2008   21:48   +Feedback

Modellierte Klimahysterie verliert Glaubwürdigkeit

Lenny Smith, professor of statistics at the London School of Economics, said that scientists risk “blatantly overselling what we know. That could bring everything down and cost the world valuable time”. As the world gathers to decide a new way forward on climate change, he said the data produced by models used to project weather changes risks being over-interpreted by governments, organisations and individuals keen to make plans for a changing climate – with dangerous results.

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  03.12.2008   18:55   +Feedback

„Der Antisemitismus ist die Frucht des Zionismus“ oder: Die Deutschen werden den Juden…

... Auschwitz nie verzeihen!

Als es darum ging, festzulegen, wer Jude ist, war die Sache schnell geregelt. Heute geht es nicht so flott, weil es um die Frage geht, wer ein Antisemit ist. Inzwischen mühen sich sogar Gerichte um eine Klärung. wobei sie mittlerweile begriffen haben, dass auch Juden Antisemiten sein können und nur noch lernen müssen, dass “Antizionismus” die moderne Form des Antisemitismus ist. Man könnte es auch so sagen: Antisemit ist, wer die Juden dafür verantwortlich macht, dass er sie nicht leiden kann. Schauen Sie sich die folgenden Statements einmal unter diesem Gesichtspunkt an:

„Antisemitismus ist, wenn man die Schandtaten der Juden laut spricht.
Jede Ansicht und Handlung, die einem Angehörigen des Auserwählten Volkes mißfällt, ist Antisemitismus.“

„Die Probleme, die ich mit Juden habe, beschränken sich auf den Seelenmord am deutschen Volk, den Holocaust, bzw. das Verbot dessen …

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Kategorie(n): Wissen 

  03.12.2008   18:51   +Feedback

Obamas Riesenrolle rückwärts

Political theorists have long worried about the “tyranny of rising expectations.” What about the tyranny of dashed expectations? President-elect Obama already riled up many supporters with his early picks for the administration, such as Iraq hawk Hillary Clinton for Secretary of State. The choice of Marine Gen. Jim Jones for national security adviser spurred others to fret about a “catastrophe” for the administration’s energy and climate policy. So what happens now that Mr. Obama has erased the idea of a windfall profits tax from his energy plan?

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Kategorie(n): Wirtschaft  Bunte Welt 

  03.12.2008   18:45   +Feedback

Clemens Wergin: Obama und die Ja-Sager

Es ist eine alte Unternehmensweisheit: A-Leute holen A-Leute, B-Leute stellen C-Leute ein. Daran gemessen spielt der neue US-Präsident in der obersten Liga. Er umgibt sich nicht nur mit hellen Köpfen, sondern auch mit starken Charakteren. Offenbar ist Barack Obama selbstsicher genug, um herausragende Persönlichkeiten neben sich ertragen zu können. http://www.welt.de/politik/article2823462/Obama-brauch-keine-Ja-Sager-in-seinem-Kabinett.html

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Kategorie(n): Ausland 

  03.12.2008   18:31   +Feedback

Mein neues Radiogerät. Ein Testbericht

Heute ein neues Radio angeschlossen. Steht auf meinem Schreibtisch. Tivoli Model One, der moderne Klassiker. Etwas größer als ein Ziegelstein, sieht spitze aus, klingt wie diese “Musiktruhen” früher klangen. Toll! Dann die Enttäuschung: es empfängt bloß die alten Sender. Außer 26 privaten Dudelsäcken weiterhin nur NDR und Radio Bremen mit dem ideologischen Brei aus den rotgrünen Anstaltsküchen, der sich anhört, als hätte man taz, FR, SZ und Junge Welt vertont. Sprachkritik hört sich in einem satirisch bemühten Beitrag meines Lieblingshasssenders NDR-Info wie folgt an: “Fast Food heißt auf deutsch: fast essen”. Aaarrrggghhh!

Sicher, ich kriege auch Deutschlandradio und DLF rein. Hin und wieder winkt mir also was Gescheites. Aber das bringt mich nicht über den Tag, fürchte ich. Ach, alles ist wie immer. Auf den Konsum folgt prompt der Kater. Scheiß-Kapitalismus. 

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Kategorie(n): Kultur 

  03.12.2008   17:25   +Feedback

Die grüne Mafia

Imagine an unpopular, impotent, and fragile UK Government, trying to make political capital out of a looming crisis. To avoid being embarrassed by criticism of its shallow policies, it appoints an independent panel of experts, to which it defers controversial decisions. Now imagine that the panel proposes measures from which its members and their associates will directly benefit. It couldn’t happen here, you may think. Scandal and resignations would surely follow. Who could possibly allow vested interests to profit from the legislation they are instrumental in creating?

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Kategorie(n): Wirtschaft  Bunte Welt 

  03.12.2008   18:16   +Feedback

Pakistan

Bernard-Henri Levy, der das lesenswerte Buch “Wer hat Daniel Pearl ermordet?” geschrieben hat, weiss ziemlich genau, wer die Moeder von Mumbai waren. Hier mehr.

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  03.12.2008   16:58   +Feedback

Michael Wolffsohn: Scheinheilige Märtyrer

Es ist die Lieblingsbeschäftigung frustrierter Rentner, verzweifelter Hausfrauen und abgestürzter Überflieger: Darüber Jammern, dass sie Israel nicht kritisieren dürfen. Aber sonst sind sie glücklich und gesund. Michael Wolffsohn erklärt, woher das kommt:

Durch die Behauptung, Israelkritik wäre in Deutschland weder vorhanden noch erlaubt, signalisieren Stammtischler und Tischgesellschaften eines: Sie widersetzen sich der normativen Staatsräson der bisherigen Bundesrepublik. Sie wollen es “den Juden” und aller Welt, vor allem sich selbst beweisen: “Die Tugendskala der Geschichte hat sich verändert. Damals waren wir moralisch ganz unten, heute sind wir ganz oben. Die wahren Tugendträger sind wir. Das einstige Opfervolk, die Juden, sind heute Täter. Und weil wir aus der Geschichte gelernt haben, identifizieren wir uns mit den Opfern. Damals waren es die Juden, heute sind es die Palästinenser. So oder so, die Top-Tugend sind wir.”
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/885073/

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Kategorie(n): Inland 

  03.12.2008   16:16   +Feedback

Danke, Mario!

Mario Adorf hat seinen Dreh unterbrochen und ist extra aus Kapstadt angereist. Er macht eine tiefe Verbeugung vor dem Mann, der ihn vom Buchumschlag mit gefurchter Stirn anschaut. „Dies ist die schönste Autobiografie eines Schauspielers, die ich kenne“, sagt der Mime im vollbesetzten Saal der Akademie der Künste am Pariser Platz. Adorf, graues Haar, weißer Bart bis an die Ohren, meint die Memoiren des Schauspielers Alexander Granach. „Da geht ein Mensch“, ein Kultbuch, das kurz nach Granachs Tod im Jahre 1945 erschien. http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Mario-Adorf;art125,2675185

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Kategorie(n): Kultur 

  03.12.2008   16:04   +Feedback

Sinn über Unsinn der Klimapolitik

"Die Kosten-Nutzen-Analyse der deutschen Klimapolitik lässt ratlos staunen: Den Bundesbürgern werden jährlich 50 Milliarden Euro aus der Tasche gezogen, ohne dass dies auch nur den geringsten Effekt auf das Klima hat. Wer so etwas schreibt, könnte genauso gut in einem katholischen Gottesdienst ein Präservativ aufblasen, die Entrüstung wäre in etwa die gleiche… “ Meine Buchbesprechung von Hans-Werner Sinns “Das grüne Paradoxon” für Deutschlandradio zu lesen hier und zu hören hier.

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  03.12.2008   15:56   +Feedback

William Kay: Die grüne Reformation?

Ein must-read essay: “The ecological reformation of Christianity,” according to one scholar, “may be one of the most significant, though least noted events of this age.” (1) The environmental movement has conducted a 50 year campaign to appropriate the world’s Christian Churches. This is a top-down affair involving the recruitment of key clerics, theologians, Archbishops, Patriarchs and Popes. The stakes are huge. Churches claim 2 billion followers and assets worth trillions (US$). The reformation is partly complete. While Churches now promote Ecology they have yet to convert most Christians into green consumers, activists and voters.

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

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