Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  09.02.2016   12:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Kennt sei, es gab beim ZDF grad gestern widder Post vom Chef?

Von Hans Peter Kovács

Narrhallamarsch - oder: möglicher erweiterter Abgesang auf die unabhängige Berichterstattung. Vorzutragen im Tonfalle des „Määnzer Dialekts“ wie aus dem dortigen Karneval überliefert

Kennt sei, es gab beim ZDF grad gestern widder Post vom Chef
Der Kleber Klaus und die die Frau Gause erfahr’n es in der Frühstückspause
Und selbst dem „Heute“Team um Siwwe hat mer’s zur Sicherheit geschriwwe:
Des aach im Fall des Karnevalles des „Zweite“ besser sieht nicht alles:

„Es is ja Rosenmontagszug und da berichten mir ganz klug:
Es wird von uns gar nix gezeigt, dem Mutti ist nicht zugeneigt!
Der Wage mit der „Flüchtlingswelle“, der kommt ins Bild, und länger, gelle!
Die Kanzlerin emol kopfüwwer, do lache doch die Leut‘ gern drüwwer.
(Aach jetz hält der noch die Frisur - die Fraa...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Medien  Satire 

  09.02.2016   10:45   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die arme Sau zwischen Politik, Religion und Wahnsinn

Der dänische „Frikadellenkrieg“ war ja im Januar ein großes Thema: Soll es in staatlichen Kindergärten eine „Schweinefleisch-Pflicht“ geben? Gleichsam als spiegelbildliche Maßnahme zu Bestrebungen, Schweinefleisch aus Rücksicht auf Muslime vom Speisezettel zu verbannen? Der Kulturkampf ist jetzt auch in Frankfurt angekommen, allerdings in deutscher Ausprägung. „Das Schwein im öffentlichen Raum ist ein Politikum“ schreibt heute die FAZ. In der Stadt am Main verzichtet der Essenslieferant „auf Wunsch des Kunden“ (Kitas der Stadt Frankfurt) inzwischen „grundsätzlich auf Schweinefleisch“. Wer, wen, wann und aus welchem Grund  dazu angewiesen hat, bleibt im Dschungel der Frankfurter Bürokratie schwer durchschaubar. „In Frankfurt sieht es so aus als wollte die Stadt ihre Anweisung an den Caterer Wisag...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Politik  Wirtschaft 

  09.02.2016   09:50   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die „Zeit“ entdeckt die Fluchtursache

Fluchtursachenbekämpfung ist ja der neuste Schrei, um die illegale Einwanderung zu stoppen. Alle überbieten sich mit den tollsten Ideen. Meist wird mehr Entwicklungshilfe gefordert, bisweilen bessere Flüchtlingslagerkost oder die Kungelei mit Despoten – was einem eben so einfällt, wenn man eine Grenzphobie hat.

Nun habe ich einen interessanten Artikel in der „Zeit“ gelesen. In der Geschichte geht es darum, dass man Solarenergie ganz gut dort einsetzen kann, wo es kein Stromnetz gibt, zum Beispiel in Afrika. Das ist ein eher schlichter Gedanke zum Thema Ökostrom, und der ist auch nicht falsch.

Im Hamburger Pressehaus müssen sie sich aber gedacht haben: Das ist ja alles schön und gut, aber können wir das nicht irgendwie aufpeppen? Was ist denn mit diesem Flüchtlingsthema? Man hört doch jetzt immer, dass da so...

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Kategorie(n): Inland  Politik 

  09.02.2016   06:30   Leserkommentare (im Wartemodus)

Krieg ist Fortführung der Politik ist Fortführung der Wirtschaft ist Fortführung des Krieges

Von Hans-Martin Esser

Wenn man sich über Griechenland ärgert, weil es die Grenzen nicht sichere, aber sich dann über die Türkei ebenso echauffiert, weil die es wiederum tut, dann ist das eine komische Logik. Die Türken haben durch die Anschläge von Istanbul vor nicht einmal einem Monat mit zehn deutschen Toten gelernt. Ins Land sind nicht nur nette Menschen gekommen. Übrigens gab es nach Istanbul in Deutschland nicht eine Aktion vom Stile „je suis Charlie“, in der Art „ich bin Helga und Horst“ - so nenne ich die anonymen Touristen in Istanbul einmal.

Es kommen nun einmal zurzeit mehr Menschen aus dem Maghreb, die nicht vor einem Krieg fliehen als wirkliche Kriegsopfer. Trittbrettfahren ist der Sport der Stunde: Kosovaren und Menschen aus Algerien haben nicht das Recht, hierherzukommen, wie es ihnen passt, weil...

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Kategorie(n): Ausland  Inland  Politik  Wirtschaft 

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2016!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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  08.02.2016   18:51   Leserkommentare (im Wartemodus)

Der ewige Präsident

Am 3. Februar gab Martin Schulz dem Morgen-Magazin des ZDF ein Interview. Nachdem ich es mir angesehen hatte, war ich so erschüttert, dass ich beschloss es abzuschreiben, damit es sich nicht versendet. So etwas muss für alle Zeiten erhalten bleiben, nachfolgende Generationen sollen sich ein Bild machen können, woran Europa gescheitert ist - am Größenwahn politischer Gartenzwerge, die Andere für ihr Versagen verantwortlich machen und ungerührt nach immer mehr Macht streben.

Hayali: 2015 war ein schlimmes Jahr, sagt der EU-Parlaments-Präsident, sogar das schlimmste seiner gesamten politischen Arbeit. Es passiert aber nicht gerade viel, dass 2016 besser wird. Und damit einen schönen guten Morgen nach Straßburg, Martin Schulz.

Schulz: Guten Morgen, Frau Hayali.

Hayali: Seit Monaten reden wir immer wieder über das...

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Kategorie(n): Ausland  Inland  Politik 

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  08.02.2016   15:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Amerikaner wählen häufig eher gegen einen Kandidaten als für einen

Von Tim Tressel

Der Iowa Caucus war wie immer der Startschuss für die heiße Phase des amerikanischen Vorwahlkampfes. Dieses Jahr konnten Ted Cruz und Hillary Clinton die erste Runde knapp für sich entscheiden und damit den Anti-Establishment-Kandidaten Trump und Sanders mindestens kurzfristig einen Dämpfer verpassen. Doch was bedeutet dieser Sieg wirklich für das Rennen ums Weiße Haus?

Die Republikaner

Wie ich schon in der letzten Ausgabe dieser Serie vorausgesagt habe, hat Ted Cruz den Iowa Caucus gewonnen. Mit fast 28 Prozent der Stimmen konnte der Senator aus Texas die so wichtige erste Vorwahl für sich entscheiden. Mit diesem Sieg verdrängte er den bis dahin alles dominierenden Donald Trump mit 24 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz.

Ted Cruz Plan ist somit aufgegangen, auch wenn der Vorwurf, auch auf...

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Kategorie(n): Ausland  Politik 

  08.02.2016   12:41   Leserkommentare (im Wartemodus)

Düsseldorf am Rosenmontag: Kleine Laubbäume schwanken. Man kann ja nie vorsichtig genug sein.

"Kaum vorstellbar, wie viel Energie und Vorfreude jetzt im Sand sitzt, nachdem auch der Rosenmontagsumzug in Düsseldorf abgesagt wurde. "Das Sicherheitskonzept des Düsseldorfer Rosenmontagszugs sah vor, dass der Zug ab Windstärke 8 nicht stattfindet", liest man dazu auf n-tv. Windstärke 8 bedeutet laut Lexikon des Wetterspiegels übrigens "stürmischer Wind" mit über 61 Stundenkilometern. Die Vorhersage auf weather.com zeigt allerdings nur Wind zwischen 24 und maximal 43 Stundenkilometern an. (Stand 12 Uhr) Das entspricht einer Windstärke von 4 bis 6. Bei Windstärke 5 heißt es als Erklärung: "Kleine Laubbäume schwanken." Aber heutzutage kann man ja nie vorsichtig genug sein." Schreibt Susanne Baumstark auf Luftwurzel.net. Siehe auch ARD Meteorologe Karsten Schwanke.

Link zum Fundstück

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Kategorie(n): Inland 

  08.02.2016   12:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Alan Posener reagiert auf Fried, die auf Broder reagiert hat. Weiter im Pogrom

Mein Text über das Pogrom von Köln hat Amelie Fried zu einer Entgegnung veranlasst. Jetzt ergreift Alan Posener das Wort.

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  08.02.2016   10:43   Leserkommentare (im Wartemodus)

Rosenmontag: Humor ist eine zu ernste Sache, um sie Laien zu überlassen

Von Peter Grimm

„Satire darf alles“, hieß es einst. Und jetzt zur Karnevalszeit könnte sich mancher daran erinnern, dass es in früheren Zeiten gerade den Narren vorbehalten war, das auszusprechen und über das zu lachen, worüber man sonst schwieg. Aber jetzt, da wir schon jahrzehntelang in einem freien Land mit garantiertem freien Rederecht leben, denken die organisierten Narren lieber ernsthaft darüber nach, worüber sie lachen dürfen und worüber nicht.

„Der Karneval lebt von der Satire. Wir Narren halten der Politik einen Spiegel vor“, sagt Rainer Rentzsch, der Ordenskanzler vom Verband Sächsischer Carneval (VSC). Alle Zitate von sächsischen Vereinsfunktionären finden Sie hier. Eine schlichte Selbstverständlichkeit eigentlich, die der Narren-Funktionär gar nicht extra hätte aussprechen müssen. Satire...

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Kategorie(n): Inland  Kultur  Politik