Dirk Maxeiner10.05.2008 06:00
Die Großzocker vom Klimarat
Wenn jemand die Argumente in einer Sache ausgehen, dann kommt oft der Moment, in dem es heißt: “Wetten wir, dass ich recht habe?”. Nachdem einige deutsche Klima-Forscher für die nächsten zehn Jahre eine Abkühlung vorhersagen, ist dieser Zustand in der Klimaforschung erreicht. Eine Reihe hochrangiger IPCC-Forscher, angeführt von Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut und Michael Mann, dem Vater der fehlerhaften Hockeyschläger-Kurve, hält jetzt mit einer Wette dagegen. Rahmstorf & Co sind bereit “serious money” für ihre Überzeugung aufs Spiel zu setzen. Und wieviel “serious money” setzen die Erwärmungs-Propheten gegen fallende Temperaturen? Schließlich ist die Sache doch laut IPCC so gut wie sicher? Eine Million Euro? 100.000 Euro? 10.000 Euro? Nein. Für den Fall, dass sie unrecht haben, offerieren sie, man höre und staune: 2.500 Euro! Wow! Das Vertrauen in die Vorhersagen des Welt-Klimarates seitens seiner führenden Repräsentanten liegt also genau bei 2.500 Euro! Vielleicht sollte Frau Merkel ihre Potsdamer Klimaberater allmählich mal meiden. Schon alleine wegen deren Verständnis von “serious money”. Sind 150 Milliarden Euro, die das Kyoto-Protokoll jährlich schätzungsweise kostet, vielleicht kein richtiges Geld? Ist das alles nur Spielgeld, was an Kosten für den Klimaschutz auf Otto-Normalverbraucher herunterprasselt? Aber wenn die Herren Klimaforscher in die Portokasse greifen, dann ist das “serious money”? Auf welchem Planeten leben die eigentlich? Haben sie sich möglicherweise in der Atmosphäre geirrt? Achja, eine Rücktrittsklausel haben Sie auch noch eingebaut: Wenn ein größerer Vulkan ausbreche, dann soll die Wette nicht gelten. Wie praktisch: Es ist ein großer Vulkan ausgebrochen: der Chaitén in Chile. Und zwar einige Tage BEVOR die Herren ihre Klimawette ausriefen.
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Kategorie(n): Wissen
