12.01.2013   22:37

Lesen können sie auch nicht

Augstein ohne Ende. Diesmal hält Henryk M. Broder hinterlistig die Debatte am Köcheln in dem er sich entschuldigt und damit den Kritiker scheinbar Recht gibt. Bei Lichte betrachtet ist das Gegenteil der Fall. Broder entschuldigt sich für den Streicher-Vergleich, um ihn gleichzeitig zu bekräftigen. Und SPON und SZ tappen bereitwillig in die Falle. Das was die für eine Kapitulation oder mindestens für einen Frontbegradigung halten, ist in Wahrheit eine Finte. Denn an dem Vorwurf, dass Augstein ein lupenreiner Antisemit sei, rüttelt Broder nicht. Er relativiert nichts. http://fdogblog.wordpress.com/2013/01/12/border-entlarvt-qualitatsfedern-als-ironiefreie-zone/

Siehe auch:

Der Publizist Henryk M. Broder hat sich für „Dramatisierungen“ in seiner Auseinandersetzung mit dem Journalisten und Verleger Jakob Augstein entschuldigt. In einem Beitrag, der bei „Welt online“ veröffentlicht wurde, nimmt Broder den Vergleich Augsteins mit dem nationalsozialistischen Politiker Julius Streicher zurück. „Das war vollends daneben“, schreibt Broder. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/antisemitismus-vorwurf-gegen-augstein-broder-entschuldigt-sich-12022867.html

In der unsäglichen Auseinandersetzung um vorgeblichen Antisemitismus des Journalisten Jakob Augstein nimmt der Berliner Publizist Henryk M. Broder ein wenig Schaum vom Mund. Allerdings wirklich nur ein wenig.
http://www.sueddeutsche.de/medien/nazi-vergleich-broder-entschuldigt-sich-halbherzig-bei-augstein-1.1571371

Anders als es die Überschrift des Welt-Artikels zunächst nahe legt, kann der Text tatsächlich nicht als umfassende Entschuldigung gesehen werden. An anderen Stellen nämlich bekräftigt Broder frühere Vorwürfe, etwa durch die Äußerung: “Augstein liefert die Begleitmusik zu Ahmadinedschads Vernichtungsfantasien.” http://www.sueddeutsche.de/kultur/henryk-m-broder-und-jakob-augstein-dafuer-entschuldige-ich-mich-und-nur-dafuer-1.1571272

Der Publizist Henryk M. Broder hat sich für Äußerungen über seinen Journalisten-Kollegen Jakob Augstein im Zusammenhang mit Antisemitismusvorwürfen entschuldigt. In einem bei “Welt Online” veröffentlichten Artikel nahm Broder einen Vergleich Augsteins mit dem nationalsozialistischen Politiker Julius Streicher zurück. “Das war vollends daneben.” Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in den USA hatte Augstein kürzlich auch auf Hinweis Broders auf seine Liste der zehn schlimmsten Antisemiten der Welt gesetzt. http://www.heute.de/ZDFheute-Nachrichten-Startseite-3998.html?nc_kachel_meldung=893172_2121963615

Der Journalist Henryk Broder hat sich teilweise für Beleidigungen entschuldigt, die er im Antisemitismus-Streit gegenüber SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Jakob Augstein geäußert hat. Nun meint Broder: “Das war vollends daneben.”
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/broder-entschuldigt-sich-bei-augstein-a-877127.html#ref=rss

Wenn sich Broder von Broder distanziert, muss man auch notieren, wovon er keinen Abstand nimmt, nämlich dass Augstein ein Antisemit sei.
http://www.freitag.de/autoren/achtermann/broder-paddelt-zurueck-ein-bisschen


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Kategorie(n): Kultur