09.01.2013   00:35

Der subtile Charme des modernen Antisemiten

Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten Verbandes, Michael Konken, stellte sich hinter Augstein und begründete dies mit der “besonderen Verantwortung aufgrund des Holocaust”: “Dieser Verantwortung kann aber nur gerecht werden, wer sich kritisch mit der Politik und den Entwicklungen im Nahen Osten auseinandersetzt.” Womit Konken einer Pointe des Schriftstellers Wolfgang Pohrt neues Leben einhauchte, der schon vor Jahren gelästert hatte, es sei die Pflicht der Deutschen, darauf zu achten, “dass die Juden nicht rückfällig werden”. Der Frankfurter Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Micha Brumlik nahm Augstein ebenfalls in Schutz. Er sagte der “taz”: “Augstein manövriert zwar gelegentlich an der Grenze zum Ressentiment, aber er argumentiert differenziert.” Es war einer jener Augenblicke, da mir bewusst wurde, wie gut ich daran getan hatte, meine akademische Ausbildung rechtzeitig abzubrechen, um nicht in jener Ecke zu landen, wo man sich seiner Ressentiments nicht schämt, sondern sie “differenziert” artikuliert. http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article112561269/Die-modernen-Antisemiten-argumentieren-subtil.html

Das meint der Leser:

Broder
Sie sind ein Zyniker der allerschlimmsten Sorte. Sie sind ein lupenreiner
Schmierfink der sich im Schutz des Holocaust ein paar Taler bei der
Springerpresse verdient. Ich habe Ihren E-Mail Verkehr mit OB Palmer gelesen
zum Thema „BVK Langer“ und Ihre ekelhafte Schrift zum
Antisemitismusvorwurf von J. Augstein. Ein Polemiker sind sie der
boshaftesten Sorte. Unter Goebbels wären sie verhaftet wurden aber nicht
weil sie ein jüdischer Mensch sind sondern weil sich dieser den ersten
Platz unter den Demagogen nicht streitig machen wollte. Den füllen sie mit
ihren Beiträgen heute aus, dass einem das Kotzen kommen kann. Ich habe
einen Tipp für sie: versuchen Sie sich als Schlafwagenschaffner oder
Fensterputzer, um den Nachweis zu erbringen, dass Sie ein nützliches
Mitglied der Gesellschaft sind. Oder verlassen Sie den Planeten und suchen
sich einen anderen für Ihre Schreibkunst. Ich bin nicht sicher ob Sie ihm
im Universum finden.


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Kategorie(n): Kultur