22.11.2012   21:29

Die antisemitische Internationale

Hört man den Salonantisemiten dieser Republik wie Jakob Augstein oder Günter Grass zu, wie sie über den israelisch-palästinensischen Konflikt räsonieren und darüber, wie Israel den Weltfrieden gefährdet, dann könnte man meinen, Israel müsste nur die “Belagerung” von Gaza aufgeben und sich komplett aus der Westbank zurückziehen, damit Frieden in die Region einkehrt. Dieser Meinung sind auch die weniger eleganten und eloquenten Deppen und Deppinnen aus der zweiten Reihe wie Bettina Marx und Helga Baumgarten oder der grenzdebile Pirat aus dem Düsseldorfer Landtag. Ihnen entgegenzuhalten, Israel habe sich im Jahre 2005 aus dem Gaza-Streifen zurückgezogen, was mitnichten zu einer Entspannung der Situation geführt, sondern die Hamas nur animiert habe, ihre Raketenangriffe fortzusetzen und zu verstärken, wäre vollkommen sinnlos. Denn auf Fakten kommt es nicht an. Was zählt, das ist der Wunsch, die Hamas möge den Job zu Ende führen, den die Väter und Großväter der heutigen “Israelkritiker” umständehalber nicht zu Ende führen konnten. Ja, wenn’s Judenblut wieder vom Messer spritzt, gehts den Augsteins e.a. nochmal so gut. Denn sie wissen genau, was die Hamas und mit ihr die antisemitische Internationale will und dass sie Israel auch dann beseitigen möchten, wenn das “zionistische Gebilde” nur aus der Strandpromenade von Tel Aviv und dem Cafe Lalaland bestehen würde. Und falls sie es nicht wissen, dann könnten sie es nachlesen, z.B. hier. Aber auch das tun sie nicht. Statt dessen stochern sie lieber in den Vernichtungsphantasien von Ahmadinedschad rum und überlegen, ob er das mit dem Ausradieren und Vernichten transitiv oder intransitiv gemeint habe.

Ende 1945, vor inzwischen 67 Jahren, schrieb Sartre in seinen “Betrachtungen zur Judenfrage”: „Was der Antisemit wünscht und vorbereitet, ist der Tod des Juden.“

Daran hat sich bis heute nichts geändert, egal ob der Antisemit Augstein, Ahmadinedschad, Grass, Haniye oder Williamson heisst.

Siehe auch:
Von allen widerlichen Terror-Organisationen ist die Hamas die widerlichste, denn sie hat einen Genozid bzw. die vollständige Unterwerfung der Israelis geplant. Was ihr zur Umsetzung fehlt, sind “Partner”, die sie eifrig in ihrem Programm bewirbt. Das können einzelne Personen sein, Parteien, andere Muslim-Organisation oder ganze Länder. Die Hamas ruft die gesamte islamische Ummah zum Dschihad gegen Israel auf. All das ist im Programm der Hamas vorgezeichnet und verankert. http://www.zukunftskinder.org/?p=32671


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Kategorie(n): Inland