.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)11.05.2012 01:59
Scharia im Sprüngli-Land
Der Mann dürfe seine Frau schlagen, weil er sonst fremdgehe. Das aber sei vom Islam nicht gewünscht, sagte Osmanoglu damals weiter. Mehrere Monate nach der Ausstrahlung des Films musste sich der gläubige Islamist wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen und zur Gewalttätigkeit vor Gericht verantworten. Zunächst wurde er freigesprochen, doch die Staatsanwaltschaft ging in Revision. http://www.focus.de/panorama/welt/schweiz-erlaubt-islamisten-der-mann-kann-seine-frau-im-extremfall-schlagen_aid_750958.html
In dem Film von Karin Bauer hatte der in der Türkei aufgewachsene, seit 1986 in der Schweiz lebende strenggläubige Muslim dafür geworben, den Kampf gegen Prostitution, Drogenkonsum und Diebstahl hierzulande mit den drakonischen Sanktionen des islamischen Rechts (Auspeitschen, Hand abhacken) zu führen: «Ja, das isch sinnvoll, der Gott will, dass mir so stark sinn, weil der Gott kennt uns besser.» Auf Nachfrage, ob die Scharia in der Schweiz eingeführt gehöre, erklärte er dann: «Jäjä, ich hoffs denn einfach.» Zur Frage der Züchtigung widerspenstiger Ehefrauen meinte er: «De Ma bruucht de Sex», und wenn ihm die Ehefrau den Sex verweigere, dann drohe der Mann eben fremdzugehen. Das aber sei, schon aus Gründen des Familienzusammenhaltes, «vom Islam eigentlich nit erwünscht». Die Schläge gegen die sich verweigernde Ehefrau als letztes Mittel, den Beischlaf zu erzwingen, seien deshalb nach der Scharia gerechtfertigt.
http://bazonline.ch/basel/stadt/Erneut-Freispruch-fuer-ProPruegelIslamist-Osmanoglu/story/20933048
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Kategorie(n): Ausland
