20.03.2011   19:13

Kanzlerin entkommt Katastrophe

Während aller Augen nach Fukushima starrten, ereignete sich am vergangenen Mittwoch ein dramatischer Zwischenfall des Schweregrades vier bis fünf im deutschen Luftraum. Ein Polizeihubschrauber vom Typ Superpuma 332, der kurz zuvor Angela Merkel zu einem Wahlkampftermin transportiert hatte, sackte aus 1600 Metern Höhe ab, nachdem beide Antriebsturbinen ausgefallen waren. Erst im letzten Moment vor dem Aufschlagen am Boden gelang es der Crew, mit Hilfe von Wasserwerfern und eiligst verlegten Notstromkabeln, ein größeres Desaster zu verhindern. Der Beinahe-Absturz zeigt aber, daß Helikopter ein nicht hinnehmbares Risiko für die Sicherheit der Bevölkerung darstellen. Es gibt nicht einmal belastbare Untersuchungen darüber, in welchem Ausmaß die deutschen Hausdächer etwa aus den Wolken fallenden Kanzlerinnen standhalten. Bis solche Untersuchungen vorliegen, muß der Hubschrauberverkehr in Höhen über drei Metern vorläufig eingestellt werden; das Moratorium gilt für drei Monate. Danach streben wir den völligen Ausstieg aus dem Luftverkehr an. Die letzte Maschine geht spätestens im Herbst vom Netz. 


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Kategorie(n): Satire