01.09.2010   19:36

Massaker im Kongo

Im Entwurf der UN-Menschenrechtsexperten heißt es, dass das Massaker an hunderttausenden Männern, Frauen und Kindern im Kongo den Tatbestand eines Völkermordes erfüllen könnte. Gut zwei Dutzend UN- Inspekteure hatten Protokolle, Fotos und Dokumentationen von brutalen Vergehen an Hutu-Flüchtlingen aus Ruanda und der kongolesischen Bevölkerung ausgewertet und mit Augenzeugen gesprochen, bevor sie die Informationen zusammenfassten. Mehr als 600 Gräueltaten führt der Entwurf des Kongo-Berichts auf. Er beschreibt, wie jeweils Hunderte von Flüchtlingen und Dorfbewohnern erschossen, verbrannt, erhängt, in Flüssen ertränkt, mit Macheten niedergemetzelt, erschlagen oder vor den Augen ihrer Angehörigen vergewaltigt wurden. http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1033573


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Kategorie(n): Ausland