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Bernd Zeller






  21.08.2014   17:34   Leserkommentare (im Wartemodus)

Von Einbahnstrassen und frühkindlichem Narzissmus

Zwei Jahre wohne ich jetzt schon neben einer Riesenbaustelle. Auf einem halben Kilometer Länge wird täglich bis zu zehn Stunden gebaggert, gebohrt und gerammt. Dann schreiten die Rohrverleger zur Tat, und anschließend wird alles wieder hübsch zugeschaufelt und an der nächsten Stelle weitergebuddelt. Ab und an wird auch alles wieder aufgerissen und erneut gebaggert, gerammt und gebohrt. Da das ganze auf mehreren Kreuzungen an einer der Verkehrshauptschlagadern der Stadt geschieht, herrscht seitdem ein ungeheures Chaos. Dabei ist alles verkehrstechnisch bestens geregelt: Fußgängerüberwege sind gesichert und gekennzeichnet, mobile Ampelanlagen errichtet, Stoppschilder aufgestellt.

Trotzdem kommt es laufend zu Verkehrsunfällen. Diese Ecke der Stadt ist auch zu Baustellenfreien Zeiten ein kompliziertes Labyrinth von einspurigen...

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Kategorie(n): Inland 

  21.08.2014   15:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Hiermit trete ich aus der Kultur aus!

In Deutschland scheint der Begriff „Kulturschaffender“ eine Berufsbezeichnung zu sein. Oder zumindest eine Auszeichnung. Anders ist nicht zu verstehen, dass mehr als 500 jenseits der Wertschöpfung stehende Menschen einen „Offenen Brief Kulturschaffender in Deutschland zum Krieg in Gaza“ unterzeichnet haben, der sich an die Mitglieder des Deutschen Bundestages wendet und die „Kriegsverbrechen“ Israels anprangert. Übrigens nicht nur Kriegsverbrechen, sondern „schwerste Kriegsverbrechen“.

Der Text des Briefes ist so vorhersehbar, wie die Unterzeichner unwichtig sind. Ein Dieter Dehm (MdB/Die Linke), der scheinbar gerne Briefe an sich selbst schreibt, und eine Nina Hagen, deren beste Zeit fast drei Jahrzehnte zurückliegt, ragen wie Leuchttürme der Bekanntheit aus der Masse dieser „Kulturschaffenden“ heraus....

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Kategorie(n): Kultur 

  21.08.2014   11:19   Leserkommentare (im Wartemodus)

Bringing Abbas Back to Gaza Not a Good Idea

Another reason Abbas is reluctant to return to the Gaza Strip is the ongoing tensions between his Fatah faction and Hamas. These tensions have persisted despite the unity agreement between the two parties and despite the formation of a Palestinian “national consensus” government.

Abbas himself seems to be aware that were it not for Israel, Hamas would have removed him from power a long time ago and extended its control to the West Bank.

Today, Abbas seems to feel safer sitting with Israel in the West Bank than he does being with Hamas in the Gaza Strip.

Abbas also knows that his return to the Gaza Strip would not stop Hamas and other terrorist groups from continuing their rocket attacks on Israel.

Many seem to have forgotten that even while he was in control of the Gaza Strip, Abbas could not stop the rocket attacks or disarm any of...

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Kategorie(n): Ausland 

  21.08.2014   08:39   Leserkommentare (im Wartemodus)

Aus dem Stall

Als deutschem Bürger steht es mir nicht an, die Schweiz zu kritisieren oder mich über Schweizer lustig zu machen. Es gibt genug Missstände und Wichtigtuer in meinem Beritt. Ich schätze das politische Modell der Schweiz, den anarchisch-konservativen Eigensinn der Schweizer, der sie gegen totalitäre Versuchungen immun macht.

Natürlich gibt es Schweizer, die ich nicht leiden kann, Jean Ziegler zum Beispiel, den ich für einen Meisterheuchler halte. Und wann immer ich etwas von oder über Geri Müller lese, erwacht mein sechster Sinn aus dem Stand-by-Modus. Die Art, wie er sich inszeniert, das Pathos seiner Auftritte, die Mischung aus autoritär, grün und selbstbezogen, all das rechtfertigt einen Anfangsverdacht. Aber wofür? Jetzt weiss ich es.

Das gleiche ungute Gefühl hatte ich bei dem deutschen Politiker Sebastian Edathy, SPD,...

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Kategorie(n): Ausland 

  21.08.2014   07:56   Leserkommentare (im Wartemodus)

Achtung, Satire! Deutschland macht sich nass

Kein Witz, aber komisch: „Facebook testet in den USA einen Hinweis für Satire-Meldungen. Die Nutzer wünschten sich bessere Möglichkeiten, um satirische Artikel von anderen Inhalten unterscheiden zu können, so ein Facebook-Sprecher. Testweise erscheine deshalb ein Satire-Hinweis vor Links auf Spaß-Meldungen im Internet.“

Liebes Facebook, solcher Hinweise bedarf es in Deutschland nicht. Satire erkennt man bei uns einfach daran, dass es nichts zu lachen gibt. Was auf „Spiegel online“ unter „Spam - Satire“ oder bei der „taz“ als „Die Wahrheit“ läuft, ist so mundwinkelliftend wie ein Furzkissen, welches einem Besoffenen auf dem Oktoberfest untergeschoben wird.

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Kategorie(n): Kultur 

  21.08.2014   07:44   Leserkommentare (im Wartemodus)

EU-Verfahren gegen die Wirklichkeit

“24 von 27 Staaten, das ist eine satte Mehrheit. Doch das schützt sie nicht vor einem Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission. Ging es um Bankenrettungen und Milliardensummen für die Euro-Rettung waren Vertragsklauseln schnell Makulatur. Doch geht es um die Klimarettung und die Energieeffizienzrichtlinie, sind die EU-Kommissare nicht mehr so großzügig. Der Umstand, dass fast alle Mitgliedsstaaten diese Richtlinie nicht umgesetzt haben, lässt die Kommission nicht zweifeln…”

“...Die Tatsache, dass die erdrückende Mehrheit der EU-Staaten die Energieeffizienzrichtlinie nicht umgesetzt hat, ist ein guter Anlass, über Zugeständnisse an die Wirklichkeit nachzudenken.” Diese und andere schöne Sätze finden Sie hier.

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Kategorie(n):

  20.08.2014   16:50   Leserkommentare (im Wartemodus)

Leon de Winter: Im Namen des Schwertes

“Diese Leute brauchen kein politisches oder religiöses Programm. Ihre Triebkraft ist keine soziale oder ökonomische Benachteiligung. Ihre absurde Vorstellung eines weltumspannenden Kalifats ist ebenso ein Vorwand wie all die anderen unsinnigen Ideen, die die Tötung von Ungläubigen verlangen, damit ein Paradies der reinen Gläubigen entstehen kann. Nein, es geht nur um den Wunsch, zu vergewaltigen und zu zerstören. Unsere Kultur hat einen Namen dafür: das Böse”. Der ganze Text hier:

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Kategorie(n): Ausland 

  20.08.2014   15:54   Leserkommentare (im Wartemodus)

The Meltdown

Bret Stephens in Commentary Magazine: In July, after Germany trounced Brazil 7–1 in the semifinal match of the World Cup—including a first-half stretch in which the Brazilian soccer squad gave up an astonishing five goals in 19 minutes—a sports commentator wrote: “This was not a team losing. It was a dream dying.” These words could equally describe what has become of Barack Obama’s foreign policy since his second inauguration. The president, according to the infatuated view of his political aides and media flatterers, was supposed to be playing o jogo bonito, the beautiful game—ending wars, pressing resets, pursuing pivots, and restoring America’s good name abroad.

Instead, he crumbled.

As I write, the foreign policy of the United States is in a state of unprecedented disarray. In some cases, failed policy has given way...

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

  20.08.2014   12:35   Leserkommentare (im Wartemodus)

Selber schuld: Eigentum in Österreich

Wohnungseigentümer in Österreich dürfen ihre Wohnung bei längerer Abwesenheit nicht zeitweise an Fremde vermieten. Mieter dürfen das aber sehr wohl. So urteilte gerade der Oberste Gerichtshof in Wien. Siehe hier.

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Kategorie(n): Ausland