Henryk M. Broder 02.07.2009 21:33 +Feedback
Unter Menschen 7
Ich habe beschlossen, die taz abzubestellen und den Berliner Kurier zu abonnieren. Der Aufmacher von heute hat mich überzeugt. „1. Islam-Grill in Berlin“ – erst dachte ich, schon wieder ein Beitrag zur Integration, Berlin wird halal, demnächst müssen auch die Haxn bei meinem Haxn-Wirt dran glauben. Aber so war die Titelstory nicht gemeint.
Im Quartiersmanagment Pohlstraße in Berlin-Mitte ist ein Streit über die Benutzung eines grossen gusseinsernen Grills entstanden, den der Bezirk aus öffentlichen Mitteln angeschafft hat. Die Vertreter der Moslems im Quartier wollen, dass auf dem Grill nur Lamm, Huhn und Rind gebraten werden dürfen. Quartiersmanager Krohmer sagt: „Das geht nicht, es gibt einen klaren Beschluss, dass der Grill allen Bürgern im Quartier zur Verfügung steht.“ Man habe zudem für einen „Extra-Rost“ gesorgt, „damit niemand Lammfleisch auf einen Rost legen muss, auf dem schon Schweinefleisch lag“. Ein fairer Kompromiss sollte man meinen, aber für die moslemischen Vertreter …
Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion
Kategorie(n): Inland







