30.04.2008   11:33   +Feedback

Zwischen Planwirtschaft und Ökodiktatur

Vor zehn Jahren begann eine neue Ära auf dem deutschen Energiemarkt: Am 29. April 1998 wurden die gesetzlich geschützten Gebietsmonopole der Energieversorger abgeschafft und der freie Wettbewerb ausgerufen. Der Glaube an die segensreiche Wirkung des Marktes war damals noch so groß, dass der Gesetzgeber sogar auf die sonst in Europa übliche Marktaufsichtsbehörde verzichtete, um den Akteuren uneingeschränkte unternehmerische Freiheit zu gewähren. Und heute? Heute erinnert sich kaum noch jemand an die Zeit, da der Energiemarkt zwischen Anarchie und Freiheit schwankte. Derzeit ähnelt der Markt eher einer Kombination aus sozialistischer Planwirtschaft und Ökodiktatur. Denn schon bald nach dem “Bigbang” der Liberalisierung kam die schleichende Re-Verstaatlichung - und die ist noch lange nicht zu Ende.


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Kategorie(n): Wissen  Wirtschaft