Fundstück 22.04.2012 15:10 +Feedback
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Die Teilnehmer der Islamkonferenz 2012 gaben indes eine öffentliche Erklärung zugunsten der Gleichberechtigung und gegen Gewalt ab. Auch in diesem Punkt wirkte Friedrich moderierend. Er schob Zwangsheirat und häusliche Gewalt auf patriarchale Strukturen und nicht auf den Islam als Religion selbst. Die Erklärung definierte den Islam indes als weltoffene und tolerante Religion. Ebenso wurde hervorgehoben, dass muslimische Frauen und Mädchen oftmals höhere Schulabschlüsse erhielten, als ihre männlichen Glaubensbrüder. Auch dies wurde als Zeichen der Emanzipation im Islam gewertet.
http://www.newscentral.de/islamkonferenz-2012-salafisten-5109#ixzz1slt2RUza
http://www.welt.de/politik/deutschland/article106204954/Muslime-aechten-Gewalt-und-Zwangsheirat.html
Siehe auch:
Dass Frauen “das letzte Wort bei grundlegenden familiären Entscheidungen” haben, ist im übrigen ein beliebtes klischeehaftes Argument bei allen reaktionären Kräfte, die damit die Nichtbeteiligung von Frauen bei außerfamiliären Entscheidungen rechtfertigen wollen. Man vergleiche hierfür entsprechende Emanzipationsdebatten aus der frühen Zeit der Bundesrepublik Deutschland.
http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de/page8.php?post=934
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Kategorie(n): Bunte Welt

