Michael Miersch 10.03.2010 16:47 +Feedback
Wie Pflanzen und Tiere mit dem Klima klarkommen
Eine Klimaerwärmung soll Missernten und Artensterben auslösen, behauptet der Weltklimarat. Doch Forschungsergebnisse sprechen dagegen
Die Goldene Kröte (Bufo periglenes) ist verschwunden. Sie gilt als erste Tierart, die durch den Klimawandel ausstarb. Bis 1994 lebte die Kröte im Hochland Monteverde in Costa Rica, wo aufgrund der globalen Erwärmung Wolken und Nebel immer seltener für die lebensnotwendige Feuchtigkeit sorgten. So lautete bisher die Erklärung. Doch jetzt haben der Klimaforscher Kevin Anchukaitis und der Paläoklimatologe Michael Evans diese Theorie heftig infrage gestellt.
Bisher gingen die Klimadaten vom Monteverde nur zurück bis in die 70er-Jahre. Die beiden Wissenschaftler sammelten Proben aus Baumstämmen, die 100 Jahre zurückreichen, und stellten fest, die Trockenheit ist Folge eines natürlichen Zyklus, der mit dem Auftreten der El-Niño-Strömung im Pazifik zu tun hat. Womöglich sind die Menschen und ihr Kohlendioxid-Ausstoß gar nicht schuld am Verschwinden der Kröte.
Die Zweifel an den Schreckensszenarien des Weltklimarates (IPCC) haben seit der gescheiteren Konferenz in Kopenhagen deutlich zugenommen. Wissenschaftliche Fehler in den Vorhersagen über Unwetter und Gletscherschmelze werden seit Wochen diskutiert. Doch – kaum bemerkt von der Öffentlichkeit – regen sich auch bei einem weiteren großen Klimathema Zweifel: den Folgen einer möglichen Erwärmung auf Landwirtschaft, Pflanzen und Tiere. Auch dazu hatte der IPCC-Bericht Prognosen aufgestellt, und auch daran gibt es Kritik von Experten…Hier weiterlesen
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Kategorie(n): Wissen


