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  29.12.2008   13:03   +Feedback

Warum auch die Palästinenser einen israelischen Erfolg in Gaza brauchen

Gelingt es Israel nicht, die Hamas in Gaza zu zerschlagen und ein Regime dort zu hinterlassen, das wenigstens de facto Israels Existenzrecht anerkennt, wird es keine Zweistaatenlösung geben, argumentieren Michael B. Oren und Yossi Klein Halevi im Wall Street Journal. Darum sei ein Erfolg der israelischen Operation letztlich auch im Interesse der Palästinenser - jener Palästinenser jedenfalls, füge ich hinzu, die tatsächlich eine Zweistaatenlösung wollen.
Leider gibt es immer noch viel zu viele Araber, die mit vollem Bewusstsein jenen Radikalen ihre Stimme geben, die bereit sind, die jetzige Generation und ihrer Kinder zu opfern, um eine Endlösung der Judenfrage in Palästina herbeizuführen. Wer Hamas gewählt hat, hat ebenso Mitschuld an den zivilen Opfern unter den Palästinensern wie die deutschen Nazi-Wähler an den Opfern des Bombenkriegs.
Wer aber jetzt Israel auffordert, seine Operationen zu beenden, bevor das Ziel erreicht ist, der Hamas das Rückgrat zu brechen, verrät auch jene Palästinenser, die tatsächlich den Frieden auf der Basis einer Zweistaatenlösung anstreben - und die in Gaza von den Islamisten mundtot gemacht, verfolgt und getötet wurden.

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