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  04.02.2010   18:37   +Feedback

Volksverhetzung auf der Domplatte

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Betreiber der Kölner Klagemauer, Walter Hermann, wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Herrmann hat zur Illustration seiner Kritik an der Politik Israels unter anderem eine Karikatur aufgehängt, die einen Juden zeigt, der mit Messer und Gabel ein palästinensiches Kind zerstückelt. “Eine solche Karikatur hat es vor dem Kölner Dom seit dem “Dritten Reich” nicht mehr gegeben”, sagt Gerd Buurmann, der Herrmann angezeigt hat. “Israel kann und soll kritisiert werden. Aber die Kritik findet dort ihre Grenzen, wo sie sich der Symbole der Nazis und Antisemiten bedient.” Die Karikatur vom kinderfressenden Juden sei genau das Bild, das genutzt wurde, “um den Völkermord an Juden zu ermöglichen”. Buurmann kritisiert auch Politik und Kölner Öffentlichkeit: “Arsch hoch” und “Zähne auseinander” gelte offensichtlich nicht für Juden. http://tapferimnirgendwo.blogspot.com/2010/01/arsch-hoch-zahne-auseinander-nicht-fur.html

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Kategorie(n): Inland 

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