Fundstück 02.11.2012 00:38 +Feedback
Vielleicht, möglicherweise, unter Umständen - oder auch nicht
Dabei ist Antisemitismus für die Juden in Frankreich nichts Neues. Auf der Straße beschimpft zu werden, angespuckt zu werden - die Eltern vor dem Kindergarten Gan Rachi haben so etwas alle schon erlebt. Doch die Gewalt ist mittlerweile tödlich geworden, und der Ton verschärft sich. Jüngst gab es bei Twitter in Frankreich Tausende Einträge, die sich dem Satz anschlossen: Nur ein toter Jude ist ein guter Jude. Dieser Mutter merkt man ihre Fassungslosigkeit über all das deutlich an: “Wir fühlen uns hier fast nicht mehr zu Hause”, sagte sie. “Wir denken an Israel, und vielleicht werden wir eines Tages auswandern… http://www.tagesschau.de/ausland/juden-in-frankreich100.html
Siehe auch:
Der französische Staatschef François Hollande hat die Sicherheit von in Frankreich lebenden Juden als “nationale Angelegenheit” bezeichnet. Bei einer Feier zum Gedenken der Opfer eines Amoklaufs an einer jüdischen Schule in Toulouse sagte er, das Land werde Extremismus “mit allen möglichen Mitteln” bekämpfen. Die Aufgabe sei, “ihre Sicherheit, ihre Unversehrtheit und ihre Würde” zu schützen. http://www.tagesschau.de/ausland/antisemitismusfrankreich100.html
Die französische Regierung reagierte auf die früheren Versäumnisse mit der Aufstockung der Mittel für die Terrorismusbekämpfung und erweiterte die gesetzlichen Befugnisse des Sicherheitsapparats. Mitte Oktober verabschiedete der französische Senat ein neues Antiterrorgesetz, das vermutlich ab dem 20.?November in der Nationalversammlung debattiert werden wird. http://jungle-world.com/artikel/2012/43/46470.html
Auch sehr lustig:
Bei dem Straßenfest sollen vor allem kulturelle und kulinarische Stände die Vielfalt der in Kopenhagen und Dänemark lebenden Menschen zeigen - die jüdischen Teilnehmer wurden eindringlich davor gewarnt, bei ihren Ständen israelische Fahnen oder sonstige Symbole des jüdischen Staates zu zeigen. Den jüdischen Teilnehmern wurde recht unmißverständlich mitgeteilt: “Es ist besser, wenn Sie auf das zeigen israelischer Fahnen oder Symbole verzichten.”
http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=10961
In a potentially landmark case against the University and College Union (UCU), which is being heard at an employment tribunal in central London, Fraser is claiming that the union created a hostile environment for him as a Jew by repeatedly crossing the line from anti-Zionism into anti-Semitism. His case revolves, amongst other matters, around repeated motions to implement an academic boycott of Israel.
http://www.timesofisrael.com/tearful-uk-jewish-academic-tells-court-his-trade-union-has-crossed-the-line-into-anti-semitism/
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Kategorie(n): Ausland

