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  10.01.2011   16:18   +Feedback

Verharmlosung linksextremer Gewalt im Staatsfernsehen

Diesen Anblick wollte das RBB seinen Zuschauern ersparen: 

VOS-Landesvorsitzender Dr. Weiße am Tag nach dem linksextremen Angriff

Als Dr. Frieder Weiße, Vorsitzender der VOS nach seiner Behandlung im Krankenhaus beim Sender erschien, um für die Spätausgabe der Abendschau zu schildern, wie das angebliche „Gerangel“ am Rande der Rosa-Luxemburg-Konferenz letzten Sonnabend in Berlin wirklich vonstatten ging, ließ man ihn erst vor der Tür stehen.
Die zuschauer sollten nicht erfahren, dass es sich um einen gezielten Angriff ohne Vorwarnung handelte.  „Gerangel“ gabe es erst, als die polizei die Schläger festnehmen wollte und von herumstehenden Symphatisanten behindert wurde.
Erst nach längerer Zeit bequemte sich ein Redaktionsmitarbeiter nach draußen, um Weiß genervt mitzuteilen, der Sender wolle die „Sache nicht so hoch hängen“ und verzichte deshalb auf ein Interview.
Statt dessen kommt im Bericht ein quasi vermummter Linksradikaler mit seinen Ansichten zum Kommunismus zu Wort.
Ausgewogene Berichterstattung ist das nicht gerade.
Der eigentliche Skandal, dass den Tätern in der Konferenz Zuflucht gewährt wurde, bei der Lötzsch gerade sprach, ist noch gar nicht in der Öffentlichkeit angekommen.
Immerhin ermittelt nach einer Anzeige der VOS der Staatsschutz gegen Lötzsch.

http://www.rbb-online.de/abendschau/archiv/archiv.media.%21etc%21medialib%21rbb%21rbb%21abendschau%21abendschau_20110108_linke.html

(Vera Lengsfeld)


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Kategorie(n): Inland 

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