25.01.2013   09:21   Leserkommentare (0)*

Väter, Söhne und andere Judenkritiker

The list, thanks to the Wiesenthal Center’s overzealous approach, has ignited the most contentious debate about anti-Semitism that the country has witnessed in more than a decade. (Perhaps fittingly, the last such contretemps was caused by Augstein’s biological father, the writer Martin Walser, who in 1998 delivered a speech condemning the supposed use of Auschwitz as a “routine threat,” “tool of intimidation” and “moral cudgel” against Germans.) And in siding with Augstein, most German media voices are lending credence to the contentious claim that was the conceit of Grass’ poem so many of them denounced last year: that Jews bully Germans (and others) with unfair accusations of anti-Semitism in response to legitimate criticism of Israel. That claim is almost always false, cynically employed by obstreperous critics of Israel to portray themselves as brave dissidents addressing a taboo subject all the while risking “McCarthyist” smears. In reality, they are echoing a conventional wisdom that is neither courageous nor bold to express. http://www.tabletmag.com/jewish-news-and-politics/122010/germanys-top-anti-semite

Da darf sich Broder auch nicht wundern, wenn der Iran irgendwann eine Atombombe besitzt oder bereits eine in Richtung Tel Aviv ausgerichtet hat. Broder sollte sich freuen, dass die Palästinenser “nur” mit raketenangetriebenen Granaten um sich schießen. Augstein kann das von sich nicht behaupten, wenn wieder einmal eine hochmodernisierte IDF über Gazas halbfertigen Wohnblocks das Damoklesschwert hält und dabei Zivilisten erwischt, die von der Hamas als Schutzschild aufgeboten werden. Ja was hat sich wohl Broder gedacht? Dass sich die Hamas auf dem Präsentierteller aufstellt? http://www.turkishpress.de/de/news/14122012/der-brief-broder-hyperventiliert/2977

Augstein könnte antisemitisch sein, oder auch antizionistisch, und das ist ein entscheidender Unterschied zudem, was man Augstein zu unterstellen versucht. Man sollte mal die UN-Resolution 3379 6 lesen, die besagt, dass Zionismus eine Form des Rassismus und der Rassendiskriminierung ist. Wer also Antizionist ist, der ist gegen Rassendiskriminierung und Rassismus, aber kein Antisemit! Die Grenzen sind, wie Salomon Korn richtig feststellt, fließend, aber wer einem Journalisten aufgrund seiner spitz formulierten (rhetorischen) Aussagen vorwirft, einer der 10 übelsten Antisemiten der Welt zu sein, der hat nicht nur Broders Bemerkungen als Grundlage zu der Entscheidung hinzugezogen (es sind nur 5 Zitate insgesamt), sondern auch Israelkritik auf dieselbe Stufe wie Judenkritik gestellt, u.z. beabsichtigt. http://www.turkishpress.de/de/news/22012013/causa-augstein-die-rhetorischen-angriffe-broders-und-augsteins/3321

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Kategorie(n): Kultur 

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