08.02.2013   17:12   Leserkommentare (0)*

Unter Klimaforschern wächst die Ungeduld mit der Demokratie

Wie ist es möglich, fragen Wissenschaftler, dass die Klimaerwärmung kaum noch umstritten ist, dass dramatischere und länger andauernde Folgen prognostiziert werden als bisher angenommen – und dass so wenig dagegen geschieht? Zahlreiche Länder zeigen sich derzeit außerstande, auch nur ihre eigenen bescheidenen Klimaziele zu erfüllen; in Zeiten der Wirtschaftskrise hat Wachstum ganz offensichtlich Vorrang vor allen anderen Erwägungen.

Offenbar wächst die Zahl der Forscher, die glauben, die Demokratie selbst sei schuld an diesem Umstand. Demokratisch organisierte Gesellschaften, heißt es, seien zu schwerfällig, um den Klimawandel effektiv zu bekämpfen.

Kann es sein, dass wir “eine autoritäre Regierungsform benötigen, um den Konsens der Wissenschaft zu Treibhausgasemissionen zu implementieren”, wie die Australier David Shearman und Joseph Wayne Smith argumentieren? Führende Klimaforscher betonen, die Menschheit stehe an einem Scheideweg. Sollten wir ökonomisch wie politisch weitermachen wie bisher, führe unser Weg unausweichlich in die Katastrophe. Um eine global tragfähige Lebensweise zu realisieren, bräuchten wir umgehend eine “große Transformation”.

Permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Kultur  Wissen 

Leserkommentare **

* Leserkommentare werden meist einmal täglich veröffentlicht. Wenn Sie Kommentare vermissen, schauen Sie doch später noch mal vorbei.


Es wurden noch keine Kommentare veröffentlicht.

Kommentar schreiben

Es kann nur innerhalb der ersten drei Tage nach Veröffentlichung eines Artikels kommentiert werden.


** Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserkommentare nicht, gekürzt oder in Auszügen zu veröffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt. (Bitte Vor- und Nachnamen angeben!) Leserkommentare sollten zusätzliche Argumente, Gedanken oder Informationen zum kommentierten Beitrag erhalten. Bloße Zustimmung oder Ablehnung sortieren wir aus.