Bernd Zeller 27.05.2010 11:25 +Feedback
taz-Wissen: altdenk unintus euislam
Die taz hat recherchiert, dass Islamkritiker nicht denken: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/was-die-denken-die-nicht-denken/.
Nun, man kann den Islam auch emotional ablehnen. Mit der islamischen Kultur hängt so viel Inakzeptables zusammen, dass es schon schlimm wäre, wenn sich dagegen kein Widerstand regen würde in einem Kontinent, der schon mal weiter war. Es reicht ein gesundes Individualempfinden, um nach einem Blick in den Koran den Eindruck zu gewinnen: dieser bekloppte
Mist kann unmöglich die richtige Übersetzung sein, der flüchtige Blick muss unrepräsentativ und aus dem Zusammenhang gerissen sein, doch was, wenn die falsche Interpretation von einigen radikalen Fundamentalisten geglaubt wird?
Es können durchaus niedrige Instinkte, nämlich die sexuellen sein, wenn man ein Interesse daran hat, dass Frauen ihre Sexualität selbstbestimmt leben, sofern man sich ausrechnet, zu den Gewinnern zu gehören.
Und wenn der Islam gegen all das, was nichts mit dem Islam zu tun hat, in seinem Herrschaftsbereich nichts ausrichten konnte, muss die Ringparabel aus dem Schulunterricht gestrichen werden, weil sich der Islam als Loserreligion offenbart hätte.
Der taz-Artikel dementiert sich selbst, wie viele der Kommentare zeigen. Die taz-Leser sind nicht durchweg so blöd, wie man sich den durchschnittlichen taz-Leser vorstellt. Aus demselben Grund ist es falsch und als Propagandatrick zu durchschauen, beim Thema Islam/ismus den verdeckten Themenwechsel auf Moslems zu vollziehen, genauso wie etwa das Thema Kommunismus nicht ohne Despotie zu behandeln ist, wogegen Kommunisten vielleicht Leute mit den besten Absichten wären.
Die Dienstleistung, die der Artikel den taz-Lesern, wie man sie sich vorstellt, erbringt, ist das gute Gewissen angesichts der eigenen Untätigkeit. Die Nazis sind die anderen. Schöner kann man es in Deutschland nicht haben.
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Kategorie(n): Wissen


