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  28.02.2012   16:49   +Feedback

Syriana redux: Der Mittlere Osten bricht auseinander

Die nationalen Grenzen des Mittleren Osten - vom östlichen Mittelmeerraum bis zur iranischen Grenze - wurden nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches im Jahr 1918 gezeichnet. Mit wenig Rücksicht auf konfessionelle und ethnische Realitäten zogen Großbritannien und Frankreich die Linien über dieses Gebiet und gründeten die neuen Länder Irak und Syrien. Unter dem Gewicht der US-Invasion im Irak im Jahre 2003 und des anhaltenden Aufstands in Syrien verschwinden die autoritären Regime beider Staaten. Regionale Grenzen könnte schon bald von indigenen Völkern und regionalen Mächten neu gezogen werden. So könnten fünf neue Staaten entstehen: 1) ein schiitischer Irak, 2) ein sunnitischer Irak, 3) ein sunnitisches Syrien, 4) ein schiitisches Syrien und 5) Gross-Kurdistan. Die politischen und strategischen Konsequenzen für den Mittleren und Nahen Osten im allgemeinen, und Israel im besonderen, wären weitreichend. Das lesenswerte Essay gibt’s hier

(Dr. Benny Peiser)


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Kategorie(n): Ausland 

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