Dirk Maxeiner 31.01.2010 09:25 +Feedback
Studentenarbeit als IPCC-Quelle
Der IPCC-Klopper des Tages betrifft heute den Rückzug des Eises in den Anden, den Alpen und afrikanischen Bergregionen. Eine der Quellen für die Passage war ein Bericht in einem Bergsteigermagazin mit rein anekdotischen Beobachtungen, eine andere eine Examensarbeit eines Geographie-Studenten an der Universität Bern, der für seine Arbeit Bergführer befragte. Solche Arbeiten mögen durchaus sachdienliche Hinweise enthalten. Sie genügen aber mit Sicherheit nicht als Basis für ein weltweit so einflussreiches Papier wie den IPCC-Bericht (und schon gar nicht für den von dieser Organisation für sich in Anspruch genommenen hohen Standard). Empirische Wissenschaft sieht anders aus. So verdichten sich die anekdotischen Beobachtungen, dass wesentliche Teile des IPCC-Berichtes das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt wurden.
Permanenter Link | Druckversion
Kategorie(n):


