20.06.2009   13:39   +Feedback

Söder und die Scharlatane

Gestern war ich im Bayerischen Umweltministerium, weil ich mir ansehen wollte, wie Markus Söder sich mit den beiden Schutzheiligen der deutschen Gentechnikgegner präsentiert (die hierzulande weltberühmt sind, die aber in ihren Herkunftsländern Kanada und Indien kein Mensch kennt). Es war schon ein besonderes Erlebnis als der Seehofers Liebling mit Vandana Shiva und Percy Schmeiser vor die Mikrophone trat. Ich war beeindruckt, wie oft er das Wort „Schöpfung“ in einen Satz packen kann. Also, wenn ich es recht verstanden habe, müssen wie die Schöpfung und ihre Ge-schöpfe im Sinne der Schöpfung schützen oder so. Erstaunlich auch, wie viele Falschbehauptungen man in einer Viertelstunde Pressegespräch unterbringen kann. Das schafft Söder allein noch nicht mal in Wahlkampfreden. Doch mit diesen beiden Begleitern ist natürlich einiges möglich.
Von Leonid Breschnew hieß es, er habe seine Politik mit einer Wahrsagerin abgestimmt, auch Idi Amin orientierte sich gern an den Ratschläge afrikanischer Hexenzauberer. Warum also soll Söder sich nicht Rat bei Shiva und Schmeiser holen.
Beide sind seit langem dafür bekannt, dass sie der Realität keine Bedeutung beimessen. Beide durften im Bayerischen Umweltministerium ihre üblichen Voodoo-Formeln wiederholen, diesmal von leutseligen Nicken des Markus Söder begleitet.
Schmeiser erklärte alle kanadischen Rapsbauern außer ihm zu Deppen, weil sie fast alle auf Grüne Gentechnik setzen. Denn, so Schmeisers Erkenntnis, die Gentechnik-Sorten liefern geringere Erträge und würden mehr Pestizide benötigen. Shiva erzähl-te das sattsam bekannten Märchen (Söder: nick, nick) in Indien würden sich alljähr-lich 200 000 Bauern umbringen, weil westliche Konzerne ihnen Gen-Baumwolle auf-gezwungen haben. Dieses Gerücht wurde zwar längst vom International Food Policy Research Institute (IFPRI) widerlegt, doch wird es von den Anti-Gentechnik-Aktivisten munter weiter verbreitet. Wahr daran ist, dass viele indische Bauern sich das Leben nehmen. Doch die Nachforschungen des IFPRI ergaben, dass es keinen Zusammenhang zwischen Baumwollsorte und Selbstmordhäufigkeit gibt. Wirtschaft-liche Not ist der häufigste Grund. Mit den neuen Baumwollsorten ernten die Bauern mehr und sparen Spritzmittel. Der Anbau der verbesserten Baumwolle steigt deshalb rasant an, die Selbstmordstatistik dagegen bleibt flach. Aber soetwas interessiert bei der grün getünchten CSU nicht.

Demnächst werden die Behauptungen von Schiva und Schmeiser auch an bayerischen Schulen verbreitet - mit Unterstüzung des Lehrerverbandes.

Frau Shiva kennen wir schon länger (Maxeiner und ich haben sogar mal einen Umweltpreis gemeinsam mit ihr erhalten). Im Jahr 2002 widmeten wird uns der Dame mal etwas genauer. War wir damals schrieben ist – leider – immer noch aktuell. Lesen Sie einen Auszug aus „Die Zukunft und ihre Feinde“ (Eichborn 2002), Kapitel V2: „Die falschen Freunde der Armen“.

Unter diesem Textauszug finden sie informative Links zu Texten über Schmeiser und Shiva aus NOVO und zu einem NZZ-Artikel über Grüne Gentechnik in Schwellenländern.

…Doch viele Politiker und Intellektuelle in den westlichen Ländern beziehen ihr Welt-bild statt aus Tatsachen lieber bei den Fortschrittsfeinden der Umweltverbände und Kirchen. Die wiederum schaffen es mit viel Geschick, ihre Gesinnungsfreunde aus den sich entwickelnden Ländern als Kronzeugen und Anwälte der Armen aufzubau-en. So wurde Vandana Shiva zur wohl bekanntesten Inderin in Europa und Nord-amerika (dicht gefolgt von ihrer Gesinnungsfreundin Arundhati Roy). Seit Jahren darf die „Öko-Feministin“ (Selbstdefinition) auf keinem Podium fehlen, vom taz-Kongress bis zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Sie verdammt den Goldenen Reis und emp-fiehlt ihren Landsleuten, sie sollten besser mehr Leber, Fleisch, Eigelb und Spinat essen. Wie sagte einst Marie-Antoinette? „Wenn das Volk kein Brot hat, soll es doch Kuchen essen.“ In ihrem Heimatland wurde Frau Shiva dadurch bekannt, dass sie mit Hilfe einer Truppe aus einigen Hundert bäuerlichen Aktivisten und einigen Tau-send städtischer Sympathisanten (so die indische Tageszeitung „The Hindu“) die Felder von Bauern verwüsten ließ, die gentechnisch verbesserte Pflanzen anbauen. Ende 1999 protestierte sie lautstark und mit großer Resonanz im Westen dagegen, dass die Opfer einer Flutkatastrophe ohne ihr Wissen von der „US-Regierung als Versuchskaninchen in einem gentechnischen Experiment“ missbraucht worden sei-en. Was war geschehen? Ein Wirbelsturm hatte im Herbst 1999 mehrere Tausend Menschen im indischen Bundesstaat Orissa getötet, Millionen obdachlos gemacht und eine weltweite Hilfsaktion ausgelöst. Die USA schickten Güter im Wert von 6,5 Millionen Dollar, darunter Mehl aus gentechnisch verändertem Soja und Mais. Frau Shiva befand, dies sei „ein empörendes Verhalten, absolut unmoralisch. Leute, die Opfer einer Naturkatastrophe wurden, werden zum zweiten Mal zu Opfern.“ Was sie nicht sagte war, dass die gespendeten Nahrungsmittel auch in den USA und Kanada überall im Handel sind, und seit Jahren von Millionen Nordamerikaner ohne Schaden verspeist werden. „Die Gentechnik,“ so Vandana Shiva, „stellt jede Form des Kolo-nialismus, die wir bislang kannten, in den Schatten.“ In einer Erklärung zum 11. Sep-tember 2001 bezeichnet sie die Biotechnologie als „strukturellen Terror“, nicht weni-ger schlimm als die Attentate von New York und Washington. Solche Bekundungen machen sie bei vielen westlichen Bewunderern so beliebt, dass sie in Artikeln, Fern-sehsendungen und auf Podien üblicherweise als die Stimme der indischen Bauern vorgestellt wird. Andere Inder halten diesen Ehrentitel indes für ziemlich abwegig, so als ob man Jutta Ditfurth und Sarah Wagenknecht als Botschafterinnen der deut-schen Bevölkerung präsentieren würde. „Shiva spricht für eine städtische, intellektu-elle ‚Moralelite’, die in noblen Vororten wohnt und glaubt, alles über indische Bauern zu wissen,“ sagt Yazad Yal vom Centre for a Civil Society in Delhi. „Bitte erzählen Sie uns nicht was wir Bauern tun und lassen sollen,“ schrieb der Bauer Chengal Reddy in einem offenen Brief an Frau Shiva, „die Umweltaktivisten kennen die indi-sche Wirklichkeit kaum.“ Dass dieser Verdacht nicht ganz unbegründet ist, stellte Vandana Shiva in Texas unter Beweis. Dort protestierte sie mit Gesinnungsfreunden im November 2000 gegen die Agrofirma RiceTec Inc.. Vor einem Versuchsfeld er-klärte sie der versammelten Presse: „Diese Reispflanzen sehen unglücklich aus. Un-sere zuhause sehen sehr glücklich aus.“ „Das liegt daran,“ kommentierte ein Firmen-sprecher, „dass dies kein Reis ist. Unser Feld wurde vor drei Monaten abgeerntet. Das ist Unkraut.“

Viele Bauern betrachten Frau Shiva keinesfalls als ihre Interessenvertreterin, son-dern vielmehr als eine Bedrohung ihrer Zukunft. Zum Beispiel Baumwollbauern aus dem Bundesstaat Gujarat, deren Kulturen im Jahr 2001 auf Druck von Shivas Aktivis-ten durch Soldaten der Provinzregierung vernichtet wurden. Die Landwirte hatten es gewagt, eine gentechnisch verbesserte Baumwollsorte zu pflanzen, die resistent ge-gen ein gefürchtetes Schadinsekt ist, den Baumwollkapselwurm. Für die zerstörte Ernte erhielten sie keine Kompensation. Der Baumwollkapselwurm hatte in der Sai-son 2001 die gesamte Anbaufläche von Gujarat zerstört, bis auf die Felder auf denen die genetisch veränderte Sorte (Bt-Baumwolle) wuchs. Dennoch ist sich Frau Shiva sicher: „Diese Form des Fortschritts ist falsch.“ Statt grüner Gentechnik empfiehlt sie, eine Abkehr von der Marktwirtschaft: „Freihandel in der Landwirtschaft ist ein Rezept für Hunger und Bauern-Suizid.“  Sharad Joshi, Vorsitzender einer großen indischen Bauerngewerkschaft, sieht dies anders. Die Armut, sagt er, komme nicht von den gentechnisch veränderten Pflanzen, sondern von den Eingriffen der Regierung in die Märkte, die es den Bauern verbieten, die Preise zu fordern, die sie auf einem offenen Markt erzielen könnten. Erfahrungen mit Bt-Baumwolle in Südafrika haben gezeigt, dass Kleinbauern besonders stark von den verbesserten Pflanzen profitieren. Sie konnten fünf Sechstel der vorher eingesetzten Pestizidmenge einsparen und ihre Ernte um ein Viertel erhöhen. Großfarmer verbesserten ihre Ergebnisse ebenfalls, aber nicht so deutlich. Die Tageszeitung „The Hindu“ kritisierte, dass Frau Shiva In-diens Bauern als rückständige, hilflose Kreaturen karikiere, die man vor der Verskla-vung durch die Technologie retten müsse. „In Wahrheit“, schreibt das Blatt, „ist auch der indische Bauer experimentierfreudig, und er muss es sein, wenn er überleben will.“ Da Indiens Staatswirtschaft Freihandel weitgehend unterbindet, musste bisher auch kein Bauer wegen des Freihandels Suizid begehen, wie Frau Shiva prophezei-te. Nach offiziellen Angaben verübten jedoch einige Hundert verzweifelte Baumwoll-bauern im Jahr 1998 Selbstmord, weil ihnen Schadinsekten die Ernte und damit das einzige Einkommen vernichtet hatten.

Aber was ist mit der Umwelt? „Das Wachstum des Marktes kommt dadurch zustan-de, dass die Natur und die Menschen ausgesaugt werden,“ meint Vandana Shiva, „das ist ein sehr instabiles System und die Ursache für ökologische Krisen, Klimaän-derungen, Pestepidemien und die Ursache für Armut auf der Welt.“ Vor Marktwirt-schaft werden Indiens Bauern durch ein enges staatliches Regelungsnetz geschützt, doch nicht immer zum Besten der Umwelt. So war es den Landwirten bis zum April 2002 verboten, Bt-Baumwolle anzubauen. Doch die genetisch veränderte Pflanze könnte ein Segen für die Ackerböden des Subkontinents sein, die den halben Pesti-zidverbrauch der Welt schlucken müssen. Rund 45 Prozent dieser gewaltigen Menge landet auf Baumwollfeldern. Wiederum 60 Prozent davon werden eingesetzt um den gefürchteten Baumwollkapselwurm zu töten. Soviel könnte durch resistente Bt-Baumwolle eingespart werden. Bt-Baumwolle wird seit Jahren in China, Australien, Mexiko und den USA angebaut, im Jahr 2000 auf insgesamt 1,5 Millionen Hektar. Ökologische Schäden wurden dabei nicht beobachtet. Einbussen drohen nur der Pestizidindustrie, die durch Bt-Baumwolle in Indien ein Zwei-Milliarden-Euro-Geschäft verlieren könnte. In China wird seit 1991 Bt-Baumwolle angepflanzt, zu-nächst experimentell und seit 1998 in kommerziellem Maßstab. Der Pestizideinsatz konnte dort um viele Tausend Tonnen reduziert werden und die Artenvielfalt auf den Feldern nahm zu und nicht ab. Während auf herkömmlicher Baumwollsträuchern im Durchschnitt 14 Insektenarten (darunter fünf Nützlinge) leben, zählten die Forscher auf den gentechnisch veränderten Pflanzen 31 Arten (darunter 23 Nützlinge). Doch, so weiß Vandana Shiva: „Die Gefahren sind dafür potenziell grenzenlos.“ Diese Hal-tung findet der indische Ökonomen Deepak Lal „Atem beraubend arrogant und igno-rant.“ Die praktischen Effekte solcher Fortschrittsfeindlichkeit könnten „in vielen Fäl-len ruinös für arme Länder sein.“ Vandana Shiva und Arundhati Roy seien die „Reis-Christen“ von heute, sagt er. „Reis-Christen“ nannten einst die Chinesen ihre Landsleute, die mit den Kolonialisten gemeinsame Sache machten. Und die Kolonialisten von heute sind nach Lals Ansicht die amerikanischen und europäischen Zukunftspessimisten, die Indiens Bauern vor dem Fortschritt bewahren wollen. Doch wo der Ökonom Fortschritt erblickt, sieht Frau Shiva die „Zerstörung der ökonomischen Basis der ländlichen Bevölkerung in der Dritten Welt.“ Für den politischen Essayisten Sauvik Chakraverti aus Delhi ist dies das gleiche technikfeindliche Ressentiment, das bereits die europäischen Maschinenstürmer angetrieben hat, als sie im 19. Jahrhundert automatische Webstühle zertrümmerten. Doch bessere Technik, so die historische Erfahrung, steigert die Produktivität. Und erhöhte Produktivität führt zu mehr Wohlstand. Ein Vierteljahrhundert nach Einfüh-rung der automatischen Webstühle ergab eine Untersuchung des britischen Parlaments, dass die Zahl der Arbeitsplätze in der Textilindustrie nicht wie befürchtet abgenommen, sondern gewaltig zugenommen hatte. Dennoch ist der Trugschluss, technischer Fortschritt würde Arbeitsplätze vernichten, bis heute überaus populär (und das nicht nur in Indien). Chakraverti karikiert diese Haltung in einem Witz: „Zwei Männer beobachten einen riesigen Bagger bei der Arbeit. ‚Wenn es diese Maschine nicht gäbe,’ stöhnt der eine, ‚könnten Hundert von uns die Arbeit mit Spaten erledigen.’ Darauf der andere: ‚Oder eine Million mit Teelöffeln.“

Nicht alle Kleinbauern Indiens möchten ihr Land „mit Teelöffeln“ bearbeiten, während ihre Landsleute in klimatisierten Büros sitzen und modernste Software entwickeln. Viele von ihnen möchten genauso am Fortschritt der Agrartechnik teilnehmen wie ihre Kollegen in Europa. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, wie notwendig dieser Fortschrittsoptimismus ist. Ohne die ertragreicheren Reissorten, die im Zuge der „Grünen Revolution“ in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts eingeführt worden sind, hätte die schnell wachsende Bevölkerung Indiens nicht er-nährt werden können. Dank der „Grünen Revolution“ gibt es heute so reichlich Nah-rungsmittel auf der Welt wie nie zuvor in der Geschichte. Die Reiserträge in Asien stiegen seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts von 1,9 auf 4 Tonnen pro Hektar, die Weizenerträge von 0,7 auf 2,7 Tonnen. Im Jahr 2000 produzierte Indien 204 Millionen Tonnen Getreide. Mit den Techniken der sechziger Jahre hätte man die dreifache Fläche Ackerland dafür benötigt. Die traditionelle Lebensweise, die von Fortschrittspessimisten so bewundert wird, bedeutete hingegen auch, dass eines von drei Kindern vor dem dritten Lebensjahr starb.

Trotz dieser historischen Tatsachen gilt die Aufmerksamkeit des Publikums in Nord-amerika und Europa Zukunftsfeinden wie Vandana Shiva, die gegen eine dringend notwendige „Zweite Grüne Revolution“ zu Felde zieht, eine Produktivitätsstei¬gerung durch gentechnische Methoden. Das Thema ist geschickt gewählt, weil es archai-sche Vergiftungsängste weckt. Zwar ist in Europa die Gentechnik in der Medizin weit gehend akzeptiert, weil fast jeder einen Bekannten hat, der ein lebensrettendes Genmedikament braucht. Dennoch grau¬sen sich viele Menschen vor Gen-Soja und Gen-Mais im Essen. Die Anti-Gentechnik-Lobby weiß diese Ängste geschickt zu schüren und nimmt dafür Millionen von Spendengeldern ein. Wenn die westlichen Aktivisten damit erreichen, dass Menschen in Nordamerika und Europa gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen, ist dies ihr gutes Recht. Wenn sie erreicht, dass gentechnisch veränderte Produkte gekennzeichnet werden müssen, ist das ein be¬grüßenswerter Beitrag zu mehr Transparenz im Supermarkt. Wenn Aldi und andere Supermärkte durch ihren politi¬schen Druck Gentechniknahrung aus den Regalen nehmen, ist auch dies nicht wei¬ter schlimm. Wenn sie jedoch erreichen, dass For-scher wie Potrykus und Beyer aufgeben, schadet dies den Menschen und der Um-welt. Ein Stopp der grünen Gentechnik wäre geradezu unverantwortlich, weil er Ent-wicklungsländern überlebenswichtige Zukunftsoptionen nehmen würde. „Den techno-logischen Durchbruch auf den Feldern der Medizin, der Landwirtschaft und der In-formation zu ignorieren,“ sagte Mark Malloch Brown, der ehemalige Leiter des Ent-wicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) im Jahr 2001, „würde bedeu-ten, Chancen zu verpassen, das Leben armer Menschen zu verändern.“ Im Unter-schied zu reichen Industrienationen, in denen das Thema ideologisch aufgeladen sei, so Brown, könnten viele Entwicklungsländer großen Nutzen aus genetisch veränder-ten Nahrungsmitteln, Kulturpflanzen und anderen Organismen ziehen. Der britische Wissenschaftsautor Fred Pearce hat Vandana Shiva deshalb als „den Mao Tse-tung der grünen Bewegung“ bezeichnet. Ihre Rezepte, so Pearce, enthalten „genauso viel Potenzial für Hunger und soziale Verwerfung wie Maos ‚Großer Sprung nach vorn’.“ Doch Pearce bleibt optimistisch: „Glücklicherweise hat sie kein Land an dem sie es ausprobieren kann.“

Lesenswertes zu dem Thema finden Sie auch in einem Bericht der NZZ vom 18. Juni 2009 „Schwellenländer setzen auf gentechnisch veränderte Pflan-zen“?http://www.nzz.ch/nachrichten/international/schwellenlaender_setzen_auf_gentechnisch_veraenderte_pflanzen_1.2762130.html

In Novo ist zu Vandana Shiva und GVO in Indien erschienen: http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/00097

Ein Stück von NOVO-Chefredakteur Thomas Deichmann zu Percy Schmeiser findet sich hier: http://www.novo-magazin.de/58/novo5826.htm

Und das passt auch dazu: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wanderpredigertreffen_in_den_bonner_rheinauen/

(Michael Miersch)


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