29.01.2013   16:31   Leserkommentare (0)*

Sexismus? Nein! Revolution!

Eine junge Frau, die eine solche brutale Attacke im November überlebte, entschloss sich am Wochenende, ihre traumatischen Erfahrungen auf der Nazra-Website für feministische Studien zu veröffentlichen: „Es waren hunderte von Händen, die mir die Kleider vom Leib rissen. Es gab keinen Ausweg, jeder behauptete, er wolle mich schützen und retten, doch alles, was ich von denen um mich herum spürte, waren Vergewaltigungen mit den Fingern – von vorne und von hinten - einer hat sogar versucht, mich zu küssen. Ich war total nackt und wurde von der Menge in eine Gasse gestoßen nahe dem Restaurant Hardee’s. Jedes Mal, wenn ich zu schreien versuchte oder mich wehrte, steigerten sie ihre Vergewaltigungen.“ http://www.handelsblatt.com/politik/international/massenvergegwaltigung-auf-dem-tahrir-platz-platz-des-schreckens/7700094.html

Und so hat ein oberschlauer ARD-Mann noch vor ein paar Monaten die Lage analysiert:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/tramal_total/
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/unser_bastl_in_tel_aviv/

Wieder heim im Reich schreibt er weiter fröhlichen Unsinn:
Tatsächlich finden sich in Augsteins Kolumnen falsche Gewichtungen und sachliche Fehler. Tatsächlich ginge von einem möglichen Atomprogramm des Iran eine viel größere Gefahr für den Weltfrieden aus als von den Atomwaffen Israels. Tatsächlich ist es falsch, vom Einfluss “jüdischer Lobbygruppen” in den USA zu sprechen. Richtig wäre, sie “pro-israelische Lobbygruppen” zu nennen - denn zu dieser Lobby gehören auch viele Nichtjuden. Tatsächlich ist es nicht richtig, die Ultraorthodoxen insgesamt in einem Atemzug mit gewalttätigen islamischen Fundamentalisten zu nennen. Die streng religiösen Juden folgen keinem “Gesetz der Rache”, sondern diskutieren unermüdlich über die Thorah, die Gebote ihres Gottes. Die große Mehrheit der Ultraorthodoxen ist an Friedfertigkeit nicht zu überbieten. Trotzdem: Wer den Autor dieser Formulierungen gleich als Antisemiten beschimpft, fährt ein viel zu schweres Geschütz auf. Augstein ist kein Antisemit. Er ist ein kritischer Denker. Und er sieht keinen Grund, Israel in besonderer Weise zu schonen. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/1967115/

Permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

Leserkommentare **

* Leserkommentare werden meist einmal täglich veröffentlicht. Wenn Sie Kommentare vermissen, schauen Sie doch später noch mal vorbei.


Es wurden noch keine Kommentare veröffentlicht.

Kommentar schreiben

Es kann nur innerhalb der ersten drei Tage nach Veröffentlichung eines Artikels kommentiert werden.


** Leserkommentare geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Leserkommentare nicht, gekürzt oder in Auszügen zu veröffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt. (Bitte Vor- und Nachnamen angeben!) Leserkommentare sollten zusätzliche Argumente, Gedanken oder Informationen zum kommentierten Beitrag erhalten. Bloße Zustimmung oder Ablehnung sortieren wir aus.