03.02.2013   20:32   Leserkommentare (0)*

Schiefergas-Mythos in der FAZ: ‘Finanzielle Anreize sind zu gering’

Immerhin könnten die Schiefergasvorkommen nach Schätzung der Energieagentur beim heutigen Verbrauch den Bedarf der EU für rund ein halbes Jahrhundert decken. Trotzdem ist es illusorisch, zu erwarten, dass die Schiefergasindustrie im dichtbesiedelten Mitteleuropa eine ähnliche Größenordnung erreichen wird wie in den leeren Weiten der amerikanischen Prärie. Es geht nicht nur um Akzeptanzfragen, sondern auch um rechtliche und industrielle Hindernisse: Anders als den Vereinigten Staaten sind nach europäischem Recht Bodenschätze nicht Eigentum des Grundbesitzers, sie gehören dem Staat. Entsprechend gering ist der finanzielle Anreiz für Landeigner.

The Property Rights Myth of European Shale Gas: Yesterday’s FT story repeated one of the consistent themes conventional wisdom uses to explain why shale gas in Europe won’t work: The US is unique in property rights. But rights belong to the Crown in Canada or Australia for example and the lack of them hasn’t appeared to have held back extractive industries.There is confusion over how property rights in the US make it more attractive for a landowner to be given lump sums and royalties per acre for the mineral rights, which would indeed provide some incentive. The misunderstanding is that if individual land owners had the incentive to sell their rights, wells would be popping up like mushrooms all over Europe. However owning the rights and having the planning permission to construct the wells are entirely separate. The planning process, as anyone in Europe can attest, is a nightmare, but it does eventually end and isn’t an issue cured by the property rights fairy.

Secondly, and this sounds especially counter-intuitive to the political wisdom, concentrating tens of thousands of potential mineral rights under state ownership in this case is actually efficient.

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Kategorie(n): Wissen  Wirtschaft 

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