10.04.2008   11:00   +Feedback

Richard Herzinger: Immer Ärger mit Ludwig

Nun hat sich auch Franziska Drohsel, Bundesvorsitzende der Jungsozialisten in der SPD (Jusos), den Beschwerden über Watzal angeschlossen. Im Namen des Bundesvorstands der Jusos hat sie heute ein Schreiben an Schäuble gerichtet, in dem sie die Vorwürfe jüdischer Organisationen bekräftigt. Zur Begründung ihrer Initiative sagte Drohsel WELT ONLINE, sie wolle sie dem Eindruck entgegenwirken, dass die Kritik an dem bpb-Mitarbeiter „ausschließlich von jüdischer Seite vertreten wird.“ Mit dem Kampf gegen Antisemitismus dürften „jüdische Organisationen nicht allein gelassen werden.“
In dem Brief an Schäuble wirft Drohsel Watzal unter anderem vor, er habe in einem Artikel von einer „ethnischen Säuberung“ Israels gegen die Palästinenser gesprochen. Israel „als Land der Opfer des Nationalsozialismus“, in Verbindung mit „der ethnischen Säuberung zu bringen, welche die Nazis mit den Juden betrieben haben“, sei „nicht zu akzeptieren.“ http://www.welt.de/politik/article1885758/Mitarbeiter_schreibt_israelfeindliche_Texte.html

Siehe auch: HC-Special über Freizeit-Antisemitismus
http://honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=PR17808&Category=pr&Subcategory=16


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Kategorie(n): Inland