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  14.01.2008   20:18   +Feedback

Prager Passagen

Das beste Mittel gegen Jetlag ist: Laufen, Laufen, Laufen. Ich gehe die Narodni hoch, über die Prikope in die Porici. An der Ecke Zlatnicka liegt das Imperial. Es wurde vor kurzem runderneuert und sieht wie ein persischer Hamam aus. (http://www.cafeimperial.cz) Kurze Teepause, dann gehts über die Kralovodvorska und die Rybna in die Cihelna, ins Ebel, das kleinste Cafe von Prag. Der Geruch frisch gemahlenen Kaffees macht die Sinne verrückt und weckt den Hunger. Also ab in die Ceska Kuchyne in der Havelska, eine der letzten wirklichen Kaschemmen. Hier gibt es das beste Szegediner Gulasch westlich von Budapest. Anschließend ein kleiner Rundgang um Staromestske Namesti und über die Dlouha und die Celetna ins Grand Cafe Orient hinter dem Pulverturm, ein Denkmal des Prager Kubismus. (http://www.grandcafeorient.cz) Auf dem Heimweg noch ein kleiner Käsekuchen im Odkolek in der Rytirska. Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen hungern, wo es hier so tolles Essen gibt. Jetzt ist der Jetlag weg, dafür hab ich eine Fressnarkose. Und dagegen hilft nur: Schlafen, Schlafen, Schlafen.

(Henryk M. Broder)


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Kategorie(n): Ausland 

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