24.09.2012   08:51   +Feedback

Das

Die Idee eines gemeinsamen “Bet- und Lehrhauses” für Christen, Muslime und Juden ist aber nicht nur interessengeleitet, sie zeugt auch von einer erheblichen Arroganz. Der katholischen und evangelischen Kirche gehören je 30 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen an. Zwei bis fünf Prozent sind Moslems, alle anderen machen rund zwei Prozent aus. Etwa 35 Prozent sind konfessionslos und stellen damit die größte Bevölkerungsgruppe, was freilich nicht bedeutet, dass sie allesamt verwahrloste “Ungläubige” sind. Viele glauben an die Klimakatastrophe, die klassenlose Gesellschaft oder den Weltuntergang am 21. Dezember dieses Jahres, wie im Maya-Kalender vorausgesagt. Sollen diese Gläubigen vom interkonfessionellen Gespräch ausgeschlossen werden? Und was ist mit den Vertretern anderer Religionen, den Armeniern, den Aramäern, den Buddisten, den Hindus, den Alewiten, den Jesiten, den Baha’i, den Drusen, den Zaratustranern, den Scientologen, den Polytheisten, den Mormonen und anderen Polygamisten, die ihren Lebensstil als Religion praktizieren?
http://www.welt.de/debatte/article109418144/Eine-Religion-fuer-alle-bleibt-ein-frommer-Wunsch.html

Das meint der Leser:
Vor allem soll dieser intellektuelle Possenreißer auf weitere “religiöse” Kommentare verzichten. Seitdem er seinen beschnittenen Schwanz vor seinen othodoxen Spinnern in Sachen rituelle Steinzeit-Beschneidung tunlichst eingezogen hat, kann den kein Intellektueller mehr ernst nehmen.

(Henryk M. Broder)


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Kategorie(n): Kultur 

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