Unterstützung für achgut

  17.07.2008   12:07   +Feedback

Norman fühlt sich umzingelt

Aus dem Newsletter von Norman Paech, MdB und außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE (ex-SED, ex-PDS), vom 14.7.2008:

“Im Plenum gab es am 29. Mai eine Aussprache zum Anlass des 60. Jahrestages der Grün-
dung Israels, in der Petra Pau als einzige auch an das Schicksal der Palästinenserinnen und
Palästinenser erinnerte. Dies war auch mein Anliegen in einem Aufsatz, der auszugsweise
im Neuen Deutschland veröffentlicht wurde. Das hinderte allerdings eine kleine Gruppe in-
nerhalb der Linksjugend, die sich Bundesarbeitskreis Shalom nennt, nicht, eine Kampagne
gegen mich zu starten, die sich außerdem gegen Wolfgang Gehrcke und Oskar Lafontaine
richtete. Ausgangspunkt ihrer Versuche, mich als Israelfeind, Terrorfreund und Antisemiten
zu denunzieren und zum Rücktritt zu drängen, war ein Protokoll, welches sie von einer mei-
ner Veranstaltungen angefertigt und einigen Journalisten zugesandt hatten. Ich habe den
Journalisten eine Stellungnahme zu den krassesten Verdrehungen gesandt, die Veranstalter
veröffentlichten ihrerseits ein Protokoll von dem Abend in Berlin-Neukölln. Wer sich über das
Vorgehen dieser Boy-Group des Henryk M. Broder und ihres Vortänzers informieren möchte,
sei auf zwei aufschlussreiche Artikel von Susann Witt-Stahl im ND und Knut Mellenthin in der
jungen welt hingewiesen. Die Angelegenheit ist reichlich absurd, jedoch nicht ganz harmlos,
denn Broder agiert auf Einladung der CDU im Bundestag, und seine Jünger von BAK Sha-
lom geben Interviews in Haaretz.”

Wenn Norman Paech mit Mörderbanden wie der Hamas und der Hisbollah liebäugelt, dann tut er das nur aus Sorge um den Frieden in der Welt. Wenn sich aber in seiner eigenen Partei Widerstand gegen ihn formiert, dann können das nur Marionetten sein, die von Juden bzw. Zionisten ferngesteuert werden. Im Kaiserreich und in Weimar nannte man solche Leute “Judenknechte”, heute ist es meine “Boy Group”. Dass ganz normale (arische) Deutsche keine Antisemiten sein müssen, das übersteigt die Vorstellungskraft eines Antisemiten, der sich von seinen eigenen Volksgenossen verraten fühlt. Deswegen hat es sich eingebürgert, Deutsche, die keine Antisemiten sind, als Anti-Deutsche zu diffamieren. Denn Deutschsein und Antisemitsein ist für einen echten Antisemiten praktisch dasselbe. Und die ultimative Kränkung, die eine Antisemiten-Seele erleiden muss, ist, wenn einer wie ich “auf Einladung der CDU” im Bundestag agieren darf. Wenn das der Führer wüßte!

Siehe auch: Pocket of Resistance
http://www.haaretz.com/hasen/spages/988608.html


Permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Inland 

Google-Anzeige