17.11.2012   01:14   Leserkommentare (0)*

Nicht Deutsch können, aber fühlen

Dr. Izzeddin Musa bietet uns wieder eine Stellungnahme zm Abdruck an. Diesmal geht es um den Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten, den verlängerten Arm der Achse des Guten.

Auf Anordnung des Khazaren, Islamophobisten und gerichtsnotorischen „Pornoverfassers“, Henry M. Broder, gab der Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten (AJS) in der SPD eine Stellungnahme, zum Treffen zwischen der Generalsekretärin der SPD, Andrea Nahles und dem stellvertretenden Vorsitzende der Kommission für Internationale Beziehungen der Fatah, Dr. Husam Zomlot, Schluss endlich ab:

Eine Friedenslösung in Nahost kann nur durch Dialog erreicht werden. Die SPD kann darin eine wichtige, vermittelnde Rolle einnehmen, indem sie sich dafür einsetzt, Vertrauen und gegenseitige Verständigung zwischen den Konfliktparteien zu fördern. Gerade in Hinsicht auf diese Aufgabe erschließt sich uns nicht, was Andrea Nahles unter einer “strategischen Partnerschaft” und “gemeinsamen Werten” zwischen der SPD und der Fatah meint. Der Weg der Fatah zu einer demokratischen und rechtstaatlichen Partei ist noch sehr lang. Terroristen werden von Teilen der Fatah weiterhin glorifiziert, und in palästinensischen Schulbüchern werden nach wie vor Israels Grenzen unterschlagen. Es ist dringend notwendig, dass die palästinensische Seite von einem von Israel unerfüllbaren und seine Existenz gefährdenden „Rückkehrrecht“ sogenannter palästinensischer Flüchtlinge abrückt. Ein kritischer Dialog zwischen Fatah und der SPD ist vor allem dann hilfreich, wenn er die Fatah zur uneingeschränkten Anerkennung des Existenzrechts Israels als jüdischen Staat ermutigt. Die baldmögliche Rückkehr der Konfliktparteien an den Verhandlungstisch -soll die außenpolitische Positionierung der Partei in Nahost bestimmen. Die Siedlungspolitik darf nicht zur Ausrede der Palästinischen Seite werden, um sich des Dialogs verweigern.

Diese Erklärung von „Jüdinnen und Juden in der SPD“ klingt so, als habe sie entweder Henryk M. Broder oder Dieter Graumann höchstpersönlich diesen Schlafmützen in den PC diktiert.

Auf diesen Mumpitz hier meine Antwort:

Vorab, dieser Arbeitskreis (AJS) hat seinen Platz verfehlt.  Er wäre als Arbeitskreis im Zentralrat der Juden unter der Ägide von Dieter Graumann und seinem Wadenbeißer, Generalsekretär Stephan Kramer, viel besser aufgehoben. Dort kann er seine schrägen Verlautbarungen ungehemmt zum Besten geben, damit jedem klar ist, welcher Verein diesen ekeligen Unsinn absondert.

Noch etwas, für die Unbelehrbaren im AJS, die Fatah ist seit vielen Jahren Mitglied der Sozialistischen Internationale! Das heißt, dass sozialdemokratische Werte: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind auch die ihren. Sie tritt für eine soziale und gerechte Gesellschaft ein. Dem AJS steht es deshalb nicht zu, diese Tatsache in Zweifel zu ziehen. Die SPD sollte sich von dieser Handvoll Zionisten trennen, damit sie glaubwürdig bleibt. Die SPD kann sich unmöglich dem den rassistischen Werten des Zionismus solidarisch erklären.

Ich habe schon einmal auf eine Erklärung des AJS, im Juni 2010, zum blutigen und barbarischen Militärangriff Israels, mit neun Toten gegen die Gaza-Hilfsflotte Mavi Marmara reagiert und bot einen fruchtbaren Dialog an. Nie habe ich eine Antwort erhalten, was mich nicht verwunderte. Der AJS hat keine Argumente und Angst vor der Wahrheit. Deshalb versprüht er Verleumdungen statt Argumente, so wie es alle Zionisten tun, die die verbrecherische Politik Israels rechtfertigen müssen, um sich bei einer Diskussion nicht zu blamieren.
(http://blog.vorwaerts.de/blogs/untersuchen-und-nicht-vorverurteilen)

Nun zu obiger Stellungnahme. Der erste Satz ist schon utopisch und zeugt von Unwissen; es ist lediglich Wischiwaschi-Geschwätz. Dialog ist in der Tat die Basis für Frieden, nur nicht in Nahost mit dem zionistisch-kolonialistischen Apartheid-Siedler-Regime.

Ende Oktober 1991 berief George Walker Bush der ältere und klügere nach Beendigung des zweiten Golfkrieges, der unter dem Slogan „Wüstensturm“ ablief, eine Friedenskonferenz (Madrider Konferenz) nach Madrid ein. Der von der britischen Mandatsmacht als Terrorist gesuchte Yitzhak Shamir, seinerzeit Ministerpräsident im rassistischen Israel, lehnte ab. Als der amerikanische Präsident mit der Stornierung der Bürgschaft für den 10-Milliarden-Dollar Kredit für Israel drohte, kam der Terrorist nach Madrid und hielt eine verlogene zionistische Rede. Nachdem er endlich 1992 die Wahlen gegen Yitzhak Rabin verloren hatte, erklärte er mit einer kaum zu überbietenden Dreistigkeit, dass er weitere zehn Jahre ohne irgendein konkretes Ergebnis mit den Palästinensern verhandelt hätte.  Die insgesamt zehn Verhandlungsrunden (bis April 1993) führten zu keiner Annäherung, geschweige denn zu konkreten Ergebnissen. In der Tat, verlaufen zunächst alle Verhandlungen bis Juli 1993, ergebnislos.

Dann kam das Diktat in Form der Abkommen der Osloer-Verträge, die aber auch von Yasser Arafat akzeptiert worden sind. Den wesentlichsten Anteil an diesen Diktat-Verträgen trägt jedoch der jetzige Quisling-Präsident Mahmoud Abbas. Er, des Englischen kaum mächtig, ohne Karten am Verhandlungstisch in Oslo sitzend und vollgepumpt mit Whiskey, hat Arafat diese Versailles-ähnlichen Verträge schmackhaft gemacht.

Nie hat ein israelischer Ministerpräsident ernsthaft mit den Palästinensern über ein akzeptables Friedensabkommen verhandelt. Nach fast 20-jährigen endlosen und ergebnislosen Scheinverhandlungen kann und sollte kein Palästinenser sich mehr mit Israelis an einen Tisch setzen. Nur noch konkrete Taten sind gefragt und keine zionistischen Lügenmärchen. Der einzige pragmatische, der es vielleicht einigermaßen Ernst meinte, war MP Yitzhak Rabin, der allerdings nur einen Frieden zu seinen Bedingungen aushandeln wollte. Er wurde im November 1995 von einem jüdischen Rechtsextremisten exekutiert.

Der Rest der Stellungnahme ist, offen gesagt, Unsinn, geäußert von ahnungslosen Dilettanten.  Nur zwei Dinge fallen auf, wenn der AJS die Palästinenser auffordert, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, fordere ich den AJS auf, Deutschland als christlichen Staat anzuerkennen. Die sogenannten jüdischen Sozialdemokraten, haben mit sozialdemokratischen Werten nichts am Hut und sollten sich endlich dazu bekennen, als „nützliche Idioten“ Israels, wie der ZdJ, zu fungieren.

Dem ASJ und dem ZdJ sollte klar sein, dass die Palästinenser niemals auf ihr Rückkehrrecht verzichten werden, weil sie zu Unrecht von den Zionisten gewaltsam vertrieben worden sind. Wie die Kreuzfahrer werden auch die fremden zionistischen Eindringlinge, die eigentlich in Palästina nichts verloren haben, werden scheitern. Ihre eigentliche Heimat ist in Khasarien oder in den Ländern, aus denen sie nach Israel eingewandert sind. Das Land Palästina gehört den Semiten, den arabisch-stämmigen Juden und den dort lebenden Palästinensern, die die eigentlichen Juden sind.

Der zweite merkwürdige Aspekt dieser Ignoranten ist, wenn sie von den Palästinensern verlangen, sie sollten die kolonialistische Siedlungspolitik nicht als Ausrede benutzen, um nicht verhandeln zu müssen. Gegenfrage: Worüber sollen die Palästinenser noch verhandeln, wenn Israel die ganze „Pizza“ bereits aufgefressen hat? Ober vielleicht noch plastischer für diese Ignoranten: Wie würden sich diese sogenannten SPD-Juden verhalten, wenn die israelische Armee ihre Vorgärten besetzen würden und darauf eine Blockhütte für Siedler errichten würden und behaupten, dass dort angeblich Juden vor 2000 Jahren gelebt hätten?

Meine Partei, die SPD, sollte diese Störenfriede ausschließen oder dem ZdJ als Weihnachtsgeschenk mit den besten Wünschen für 2013 überreichen.

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Kategorie(n): Bunte Welt 

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