Dirk Maxeiner 14.05.2010 16:04 +Feedback
Neues vom Potsdam-Institut: Skepsis jetzt Gegenteil von Aufklärung
Da haben sie nun jahrelang jedes kritische Wort zur Klimaforschung als Majestätsbeleidigung und Häresie abgebügelt, die Herren vom „Weltklimarat“. Das ging solange gut, bis das Klima sich weigerte ihren Prognosen zu folgen. Und dann sind sie auch noch erwischt worden, wie sie in den Musstopf langen, Daten selektiv auswerten, Schrott-Untersuchungen zitieren, Statistiken manipulieren, kritische Kollegen mobben und kaltstellen. Und wie ist ihre Reaktion darauf? Sie stellen sich als verfolgte Unschuld dar (siehe hier), der bitter unrecht geschieht und die von bösen Mächten “in McCarthy-Manier” gejagt wird. So heißt es in einer Unterschriftensammlung, die das Magazin Science veröffentlichte. Allen voran Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut, einer weltweit führenden Glaubenseinrichtung. Der jammert, die bösen Skeptiker operierten “aus der sicheren Anonymität des Internets heraus. Sie versuchen erst gar nicht, bei einer sachlichen Debatte erfolgreich zu sein, sondern vielmehr grundsätzliche Zweifel an der Wissenschaft als Instrument der Wirklichkeitserklärung zu säen.” Damit fänden sie große Sympathie “bei vielen antiaufklärerischen Kräften”. Und ich Dummchen dachte immer, Skepsis sei gerade ein methodisches Prinzip der Wissenschaft und der Aufklärung. Kommando zurück, die Zentrale In Potsdam dekretiert: Zweifel ist ab sofort Antiaufklärung. Das Foto, mit dem dem die Brüder im Geiste von Science den „Aufruf“ von Schellnhuber & Friends illustrierte, zeigte übrigens einen einsamen Eisbären unter dessen Pfoten sozusagen die letzte Eisscholle am Nordpol wegschmilzt. Leider war das Foto gefälscht. Und der Eisbär, der hat Pixel. Siehe auch hier. Jungs, so wird das nix mehr.
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Kategorie(n): Klima-Debatte


