14.11.2007 13:43 +Feedback
Neue Hoffnung im Irak
Die meisten Befürworter und Gegner des Krieges gegen Saddam haben eines gemeinsam: sie wussten schon immer, dass sie im Recht waren und bleiben würden. Für all diese Hellseher war und ist die Realität im Irak immer nur ein störendes Detail im großen Weltenplan gewesen. Zweifel gelten ihnen als Schwächen, die es auszunutzen gilt. Aus der Wahrheitssuche wird eine pubertäre Mutprobe. Die einen haben die furchtbare Situation der letzten drei Jahre immer wieder schön geredet. Die anderen können sich nicht einmal mit der kriegsmüden Mehrheit der Iraker über die letzten Erfolge freuen.
Mir ist inzwischen ziemlich schnuppe, wer nun 2003 was genau gesagt oder nicht gesagt hat. Ich habe einfach Angst, dass ein zu rascher Abzug das gerade erst Erreichte gleich wieder zunichte macht. Die Strategien von General Petraeus scheinen zu funktionieren. Die Iraker haben diese Chance mehr als verdient. Und unsere Besserwisserei könnte großen Schaden anrichten.
Kimberly Kagan: How They Did It - Executing the winning strategy in Iraq.
“The surge of operations that American and Iraqi forces began on June 15 has dramatically improved security in Baghdad and throughout Iraq. U.S. commanders and soldiers have reversed the negative trends of 2006, some of which date back to 2005. The total number of enemy attacks has fallen for four consecutive months, and has now reached levels last seen before the February 2006 Samarra mosque bombing. IED explosions have plummeted to late 2004 levels. Iraqi civilian casualties, which peaked at 3,000 in the month of December 2006, are now below 1,000 for the second straight month. The number of coalition soldiers killed in action has fallen for five straight months and is now at the lowest level since February 2004. These trends persisted through Ramadan, when violence had typically spiked.”
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Kategorie(n): Ausland

