Dr. Benny Peiser 23.09.2012 12:51 +Feedback
Meadows, Ott und die Katastrophen
Quentin Quencher schreibt: [...] Als Fazit lässt sich also feststellen, dass sich Ott und Meadows darüber einig sind: Katastrophenszenarios sind notwendig um die Menschheit vom gegenwärtigen Tun abzubringen. Hermann Ott geht aber noch weiter, indem er eine Heuristik der Furcht etablieren möchte und diese mit quasi religiösen Vorstellungen untermauert. Eine eigene Wahrheitsordnung wird somit geschaffen, die den Vorstellungen von Wahrheiten in der Religion sehr gleichen. Oder wie Michel Foucault sagt: “Jede Gesellschaft hat ihre Wahrheitsordnung, ihre allgemeine Politik der Wahrheit: das heißt Diskursarten, die sie annimmt und als wahr fungieren lässt.”?¹?? Daraus entwickelt sich ein dualistisches Bild, indem zwei Gruppen konstruiert werden als wären sie Gegner,?¹¹? ungetrübter Fortschritsglauben gegen pseudoreligiöse Apokalypse. Beweise für die Rechtfertigung der eigenen Vorstellungen finden sich von selbst, da durch die Heuristik nach Jonas und Ott, diese Vorstellungen als Wahrheit empfunden und vermittelt werden sollen.
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Kategorie(n): Klima-Debatte Kultur

