Gastautor 12.01.2009 19:03 +Feedback
Liza: Antisemitismus mit friedlichem Antlitz
Wer in diesen Tagen einmal eine der zahlreichen, angeblich so „friedlichen“ antiisraelischen Aufläufe, die überwiegend von islamischen und palästinensischen Vereinen und Verbänden organisiert werden, aus der Nähe beobachtet und es nicht mit der Angst zu tun bekommen hat, wenn Tausende von Menschen „Kindermörder Israel!“ oder „Tod Israel!“ brüllen – oft genug gefolgt von einem „Allahu akbar!“ in der gleichen Lautstärke –, ist entweder abgebrüht bis dorthinaus oder Überzeugungstäter. Diese Manifestationen sind keine irgendwie zu legitimierenden Proteste gegen irgendetwas, sondern hasserfüllte judenfeindliche Zusammenrottungen von Menschen, die Israel einen „Kindermord“ vorwerfen, während sie im Zweifelsfall nicht das geringste Problem damit haben, wenn die Hamas die lieben Kleinen als menschliche Schutzschilde missbraucht oder zu „Märtyrern“ erzieht. Es handelt sich um eine lupenreine Projektion: Der Blutdurst, den sie den Juden vorwerfen, ist ihr eigener; hinter den Vorwürfen, Israel begehe ein „Massaker“, einen „Völkermord“ oder gar einen „Holocaust“ an den Palästinensern, verbirgt sich keine Besorgnis oder Erkenntnis, sondern die Sehnsucht, diese Vernichtung selbst zu exekutieren – an den Juden nämlich. http://www.lizaswelt.net/2009/01/der-friedliche-judenhass.html
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Kategorie(n): Inland


