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  23.01.2012   06:29   +Feedback

Liebe Vergangenheitsbewältiger!

Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie dramatisch die Arbeitslosenzahlen in Deutschland aussehen würden, wenn es all die Arbeitsplätze in den Lern-, Gedenk- und Dokumenationsstätten, in den Holocaustforschungsinstituten und Universitäten der Antisemitismusforschung nicht geben würde. Ich erschaudere fast bei dem Gedanken, wie leer mein Blog Tapfer im Nirgendwo dann wäre! Die Stadt Berlin wäre um eines ihrer beliebtesten Sehenswürdigkeiten ärmer: dem Holocaust Mahnmal, von dem Altkanzler Gerhard Schröder einst gesagt hat, es sei ein Ort, „wo man gerne hingeht“. Der Historiker Eberhard Jäckel brachte es sogar fertig, zu sagen: „Es gibt Länder in Europa, die uns um dieses Denkmal beneiden.“

Ohne Holocaust hätte das ehemalige Waffen-SS-Mitglied Günter Grass niemals „Die Blechtrommel“ geschrieben und somit vermutlich auch nie den Nobelpreis für Literatur erhalten. In 55 Jahren von der SS zum Nobelpreis, das schafft nur Günter! http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/01/23/liebe-vergangenheitsbewaltiger/

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Kategorie(n): Wissen 

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