29.09.2012   23:22   +Feedback

Kelek: Ein Sozi mit Schnauze und Herz

Neukölln hat über 315.000 Einwohner, davon haben 41 Prozent einen Migrationshintergrund. In einigen Schulen im Norden Neuköllns sind über achtzig Prozent der Schüler nichtdeutscher Herkunft und von den Erziehungsberechtigten gehen bis zu neunzig Prozent keiner offiziellen Arbeit nach. Dass viele Problemstellungen in Neukölln mit Einwanderern zu tun haben, ist diesem “demografischen Hammer” geschuldet. Die Ausgangslage macht Neukölln zu einem Labor für alle Fragen des Zusammenlebens und der Integration.

“Neukölln ist überall”, ist ein flotter Titel, gleichzeitig aber die demografische Perspektive deutscher Großstädte, in denen zukünftig fast ausschließlich Kinder nichtdeutscher Herkunft geboren werden. Was wir heute in Neukölln an sozialer Dynamik erleben und erfahren, ist die Zukunft der Republik. Deshalb ist dieses Buch ein Weckruf zur rechten Zeit. Wenn man denn aufstehen will.
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article109515326/Warum-Heinz-Buschkowsky-Recht-hat.html

Siehe auch:;
Während ich Gedanken für meine Bücher und Artikel abwäge, verwerfe, neu auflege, umarbeite und mich schwer damit tue, die eigene Sicht anderen in gedruckter Form unter die Nase zu schieben, plagen Neuköllns Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky derartige Skrupel nicht im Geringsten. Man nehme ein Thema, eines, das polarisiert und rolle es unbedingt eindimensional aus. Dann packe man eine gewisse Expertise dazu, allerdings je einseitiger, desto besser. Ganz wichtig wäre noch, seine Ansichten in einer didaktischen Redundanz immer wieder und wieder zu wiederholen.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kolumne-meine-heimat-buschkowsky-ist-ein-arzt-der-nicht-behandelt/7189676.html

Necla Kelek, deutsche Islamhasserin türkischer Herkunft, hat sich wieder zu Wort gemeldet. Dabei schien es schon, als hätten ihr die Umbrüche in der arabischen Welt die Sprache verschlagen. Ihr nerviges Gesülze über den aufklärungs- und fortschrittsresistenten islamischen Kulturkreis war von den Ereignissen weitgehend blamiert worden. Nicht Abgrenzung, sondern Vereinnahmung war angesagt.
http://www.jungewelt.de/2012/09-22/003.php
(Der Verfasser dieses Artikels ist nicht Chefredakteur des Drecksblatts “junge Welt”, er war auch viele Jahre inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR)

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Kategorie(n): Inland 

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