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  18.12.2008   15:52   +Feedback

Keine falschen Schlüsse

Im Fall des mutmaßlichen Mordanschlags auf den Passauer Polizeichef wendet die Polizei ungewöhnliche Methoden an: sie ermittelt. Zeugen werden in Beugehaft genommen, alle Spuren werden verfolgt, Anwohner werden intensiv befragt. So soll es auch sein. Vermutlich würden sogar Prantl bis Ströbele darüber hinwegsehen, wenn einem Verdächtigen mit Haue gedroht würde.
Es darf nur kein fataler populistischer Eidruck

durch die Medien entstehen: na bitte, geht doch. Nur weil sich zwei erschwerende Tat- und Tätereigenschaften überschneiden.
Zur Widerlegung dieser These kann man die Zahlen heranziehen, wieviele Polizisten Opfer von Gewalttaten werden, ohne dass gegen die Täter ernstlich ermittelt würde, auch spielt es keine Rolle, wie peinlich es ist, wie sich Polizisten im Dienst beleidigen lassen müssen, nur damit keine Vorurteile in die Statistik einfließen.
Erst recht darf nicht der Schluss gezogen werden, und da sind wir stolz auf unsere Medien, die das auch nicht tun, wir bräuchten mehr rechte Gewalt, damit der Staat sich endlich auf die Rückeroberung seines Gewaltmonopols konzentriert.

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