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  15.12.2008   12:16   +Feedback

Kein Stress durch NPD-Verbot

Was ein Verbot der NPD bringt, kann man nicht sicher vorhersagen, man kann sich aber ziemlich sicher sein, was nicht passiert. Kein Kommentator wird vertreten, man müsse

eine nazihafte Partei zulassen, damit die zornigen jungen Männer nicht noch kriminalisiert werden und sich in Radikalisierung treiben lassen. Große Parteizentralen müssen ihnen Identifikations- und Ankerpunkte bieten, damit sie sich als Teil der Gesellschaft fühlen können, die sie respektiert, so etwas wird nicht gefordert und nicht damit begründet, dass die Gleichsetzung Nazi und Gewalttäter jeder Grundlage entbehre. Die Auffassung, eine Reform des Nazitums müsse von innen heraus geschehen, wozu eine Partei vonnöten sei, zumal jede Partei das Potenzial zur Reform in sich trage und Reformstau auch in anderen Parteien herrsche, wird nicht geäußert, ebensowenig die Hoffnung, ein Eurofaschismus könne die gemäßigten Nazis einbinden. Vorurteilsforschungen mit Tagungsthemen „Feindbild Kommunist, Feindbild Faschist“ sind nicht zu befürchten.
Ein NPD-Verbot kann stattfinden.

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