Fundstück 02.07.2010 11:03 +Feedback
Jetzt wird es sogar der taz zu bunt
Offen vertraten die Organisatoren der “Free Gaza-Flotille”, wie Greta Berlin oder Bülent Yildirim schon vor der Abfahrt sagten, dass es nicht in erster Linie darum gehe, Hilfsgüter nach Gaza zu bringen, sondern Israels Blockade zu brechen.
Wie der arabische Sender al-Dschasira zeigte, wurde die “Mavi Marmara” am 23. Mai in Istanbul mit antisemitischen Gesängen verabschiedet. Dabei wurde ein Lied über den jüdischen Ort Chaibar gesungen, der als angeblich letzte jüdisches Oase auf der Arabischen Halbinsel im Jahr 629 von dem Propheten Mohammed erobert wurde. Im Lied heißt es: “Oh Juden, erinnert euch an Chaibar, Chaibar! Die Armee Mohammeds wird zurückkehren!” Nach einem Video, das israelische Behörden von einem der Gaza-Aktivisten konfisziert haben, wurde dieses Lied auch auf der “Mavi Marmara” gesungen. Bei Verabschiedung der “Mavi Marmara” wurden zudem Fahnen der Hamas geschwenkt. Al-Dschasira interviewte eine Aktivistin, die sagte, für sie wäre auch der Märtyrertod ein Erfolg. Ein Video, das die israelische Armee von einem Aktivisten beschlagnahmte, zeigt einen Passagier, der vor dem Entern der “Mavi Marmara” verkündete, er wünsche sich, als Märtyrer zu sterben.
http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/die-zweifelhaften-passagiere/
Siehe auch:
Und von solchen dschihadistischen Horden lassen sich noch deutsche Friedensbewegte umgarnen. Pfui! Na, immerhin haben neun dieser Wirrköpfe bekommen, was sie wollten. Da kann ich nur den israelischen Soldaten gratulieren, die im Kampf für die Vernunft saubere Arbeit geleistet haben.
http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/kommentarseite/1/die-zweifelhaften-passagiere/kommentare/1/1/
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Kategorie(n): Ausland


