Dr. Oliver Marc Hartwich 07.12.2011 03:07 +Feedback
Jetzt geht es an die Goldreserven
Will die Bundesbank die Euro-Peripherie weiter stützen, dann muss sie bald anfangen, ihre Goldreserven zu verkaufen. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern liegt nur in der Logik der bisherigen Krisenpolitik:
Aaron Tornell, Professor of Economics at University of California, Los Angeles, and
Frank Westermann, Professor of International Economic Policy at the Institute of Empirical Economic Research, University of Osnabrueck:
Eurozone Crisis, Act Two: Has the Bundesbank reached its limit?
Deutschland sitzt bereits heute auf Forderungen gegen das Eurosystem in Höhe von 496 Mrd. Euro, die im Falle eines Eurokollapses wahrscheinlich abzuschreiben wären. Dann müsste der deutsche Steuerzahler am Ende die Bundesbank retten, um den Zusammenbruch des deutschen Bankensystems zu verhindern.
Interessiert das in Deutschland eigentlich jemanden? Manchmal hat man aus der Außensicht auf Deutschland den Eindruck, dass es dort wichtiger ist, wer der nächste “Wetten, dass ...?"-Moderator wird, als dass sich die Deutschen einmal die Frage stellen, wie der Staatsbankrott (ihr eigener, nicht der griechische!) nach all den Euro-"Rettungsmaßnahmen" noch zu verhindern ist. Ich frag’ ja nur ...
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Kategorie(n): Inland Ausland Wirtschaft


