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  24.05.2008   00:23   +Feedback

Jan-Philipp Hein: Ein Problem namens Israel

Insbesondere die beiden ersten Anti-Ismen, also Antisemitismus und Antizionismus, sind in der Linkspartei heftig umkämpft. Natürlich bekennt sich kein Parteimitglied zum Antisemitismus und auch der strammste Antizionist betont, nichts gegen Juden zu haben, oder nennt gar jüdisch klingende Namen seiner Freunde, um sich koscher zu geben. Doch über die Gegnerschaft zu Israel transportieren sie antisemitische Klischees. Der russische Historiker Leon Poliakov beschrieb den Ansatz dieser Menschen einmal so: “Israel ist der Jude unter den Staaten.”
Die offizielle Linie der Bundestagsfraktion vertritt der außenpolitische Sprecher, Norman Paech. Der Hamburger, der sich selbst als Völkerrechtler bezeichnet, lässt wenige Gelegenheiten aus, Israel in die Nähe von Staatsterrorismus und Rassismus zu rücken. Gleichzeitig leugnet Paech den massiven Judenhass der Terrororganisationen, die Israel zerstören wollen. So behauptete Paech auf dem Höhepunkt des Libanonkriegs im Jahre 2006 auf Nachfrage steif und fest: “Antisemitismus gibt es im Nahen Osten nicht.” Für den linken Außenpolitiker ist der Terror lediglich Widerstand. http://www.stern.de/politik/deutschland/:Linkspartei-Ein-Problem-Israel/621412.html

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Kategorie(n): Inland 

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