Bernd Zeller 13.01.2010 12:30 +Feedback
Islamkritik muss militant werden
Die natürlichen Feinde der Islamkritiker sind nicht die Islamisten. Die benötigen die Kritiker gar nicht, um beleidigt zu sein, da findet sich immer was außerhalb der eigenen Ideologie, also in der Echtwelt, da wird formulierte Kritik sowieso lieber ausgeblendet. Auch das Bauwerk Moschee ist kein Problem. Schon gar nicht befindet man sich in Gegnerschaft zu den Kopftuchmädchen, sondern zu dem Umstand, dass sie unters Kopftuch gesteckt werden.
Die Feinde, mit denen es keine Aussöhnung geben kann, sind die Dschihad-IMs in den Feuilletons, die ihre herablassende Sicht auf so niedrige Rassen wie solche, die nichts anderes als Moslem zu sein verdient haben, mit ihrem gutem Gewissen kompensieren, das sie durch vermeintliches Verständnis
und Einfordern von Toleranz erwerben sowie durch die Versicherung, wir seien ja gar nicht besser, und angesichts eines Mordanschlags darüber referieren, ob ein Karikaturist so weit gehen darf, dass er wegen seiner Karikatur umgebracht wird, und damit schaffen, wofür die Islamisten zu untauglich sind, nämlich die Bedingungen unserer freien Kultur abzuschaffen.
Sie sind durch ihr Redakteursgehalt zur Feigheit verdammt und richten ihre Meinung danach aus, was den geringeren Ärger macht. So weit ist es menschlich nachvollziehbar, aber das rechtfertigt nicht die Mühe, die sie sich machen, den Islam schönzureden, nur weil er von Ausländern eingeführt wurde und man alles, nur nicht rassistisch sein darf, was jedoch zulässt, aus rassischem Verständnis des Menschen abzuleiten, dass die halt nicht anders können.
Die Realität gilt ihnen als unterinterpretiert und deshalb nicht diskutabel, erst die Deutung aus nachweislich gutgemeinter Sicht darf Thema werden, als ob es darauf ankäme, dass die eigene Sicht als gutgemeint nachgewiesen wird.
Diese Leute werden erst umdenken oder wenigstens umschreiben, wenn sie selbst mit Gewalt konfrontiert sind. Nicht mit islamistischer Gewalt, die hätte nichts mit Islam zu tun, sondern mit Gewalt seitens falsch verstandener Islamkritik in verzweifelter Reaktion auf die intoleranten, persönlichen und polemischen Tiraden gegen die Islamkritiker und die Aushöhlung der grundgesetzlichen Freiheit.
Wenn Andrian Kreye mit der Axt ins Bad getrieben wird, hat dies natürlich nichts mit der im Kern friedlichen Islamkritik zu tun, würde sich Claudius Seidel beeilen zu schreiben, um nicht selbst noch mehr Öl ins Feuer zu gießen und um die Brücken nicht abzubauen. Sonstige Islamversteher würden diskutieren, ob man es nicht übertrieben habe mit der Pressefreiheit und Verachtung der Islamkritiker, die vielleicht Argumente haben, die es zu würdigen gelte und mit denen man deshalb in einen Dialog zu treten habe.
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