12.01.2013   19:40   Leserkommentare (0)*

Integration im Swingerklub

Akif Princci

In dem Roman 1984 von George Orwell hält der Folterer dem Gefolterten vier Finger vor die Nase und fragt ihn, wieviel Finger er sehe, und als dieser wahrheitsgemäß “vier” antwortet, setzt es solange Elektroschocks, bis er die von seinem Peiniger die erwünschte Zahl fünf hinausschreit. Der aber ist damit immer noch nicht zufrieden, weil er weiß, daß sein Opfer wegen der Angst vor noch mehr Schmerzen lügt und einfach das sagt, was von ihm verlangt wird. Nein, meint er, das reiche ihm nicht, der Gemarterte dürfe ihm nicht nach dem Mund reden, sondern müsse aus tiefster Überzeugung vier für fünf halten, ja, er müsse am Ende der Behandlung tatsächlich fünf Finger s e h e n. Das Opfer glaubt nicht, daß das bei ihm je funktionieren könnte, aber schließlich bringt ihn sein Folterer mittels der grausamen Prozedur doch dazu. Der Gefolterte sieht mit einem Mal tatsächlich fünf Finger, obwohl man ihm vier zeigt.

Exakt derselbe Vorgang passiert, wenn irgendwo in Deutschland die zigste Moschee gebaut wird. Selbst der toleranteste Grünwähler, ja, sogar die “Vollzeitstelle” in einer Gegen-Rechts-Organisation will sowas in unmittelbarer Nähe nicht stehen haben, geschweige denn die Anwohner. Dennoch müssen alle sich selbst und nach außen hin beteuern, daß der Bau einer Moschee der Integration der Muslime in die deutsche Gesellschaft diene. Aber das langt noch nicht, sie müssen es auch wirklich glauben und es schön finden. Wenn ich böse wäre, könnte ich für diesen kuriosen Doppeldenk-Vorgang auch einen halben Filmtitel nennen: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben.

Doch dazu später. Die Bezeichnung Integration manifestierte sich Anfang der Neunziger und kam ursprünglich aus dem technischen Bereich. Vorher sagte man solche Sachen wie “Die Ausländer sollen sich gefälligst an unsere Sitten und Gebräuche anpassen”. Eine kurze Erklärung für Doofe: Anpassung an etwas erfolgt durch Druck. Immer. Zum Beispiel ziehe ich mir im Winter warme Sachen an, weil ich sonst frieren würde. Ich passe mich dem Wetter an. Es bleibt also dabei: Kälte, sprich etwas Unangenehmes oder Veränderung = Druck, Reaktion auf Druck, sprich Mantel = Anpassung. Alles klar soweit?

Irgendwann jedoch verwandelte sich die gute alte Anpassung im Hinblick auf die Ausländerfrage in die phänomenale Integration, wobei unter Ausländer eigentlich nur Moslems gemeint sind (die anderen machen fast keine Probleme). Es wurde nämlich immer offenkundiger, daß diese sich mehrheitlich nicht anpaßten. Im Gegenteil, je länger sie hier lebten, desto stärker besannen sie sich auf ihre rückständigen Sitten aus ihren Heimatländern, insbesondere aber auf ihre Religion, welche in ein Swingerklub-Love-Parade-Jesus-ist-schwul-Theaterstück-serielle-Monogamie-Frauen-sind-das-starke-Geschlecht-Patchworkfamilie-Europa paßte wie traktorreifengroßer Arsch auf Eimer. Selbst hier geborene und zu Schule gegangene “Ausländer” taten so, als seien sie gerade soeben vom anatolischen Berge Ararat herabgestiegen. So war das ja nicht gedacht.

Nun verhält es sich ja mit der Anpassung nicht dergestalt, daß der Druck zu dieser unmittelbar wahrgenommen wird. Sie erfolgt gewissermaßen durch eine Art emphatische, “unbewußte” Voraussicht. Hierbei gilt es für den Rezipienten drei Optionen zu beachten: 1. Die Anpassung wird mir einen Vorteil verschaffen. 2. Wenn ich mich nicht anpasse, habe ich etwas zu verlieren oder ich werde Schmerzen erleiden. 3. Ich strebe die Anpassung freiwillig an, weil diese mir einen besseren Zustand verspricht als mein jetziger. Wer diese drei Optionen über einen angemessenen Zeitraum hinweg instinktiv nicht erfaßt, ist geistig behindert.

Bei dem letztgenannten Punkt mag schon ein 19jähriger Sozialpädagogikstudent im ersten Semester den Kopf schütteln und suggestivfragen, ist es denn überhaupt erstrebenswert, die eigene Kultur zugunsten der sogenannten westlichen zu verleugnen? Und der muslimische Mitbürger antwortet mit einem uneingeschränkten: JA! Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber die wichtigsten hier in der Reihenfolge ihrer Relevanz: 1. Fast immer, aber vor allem sommers kann man(n) im Westen eine unerschöpfliche Menge an Wichsmaterial für die aufregende Zeitspanne kurz vor dem Zubettgehen sammeln, da das westliche Weibchen zu dieser Jahreszeit praktisch nackt herumläuft. Selbstverständlich ermöglicht die westliche Technik des Internets selbst dem stolzesten Wüstensohn aus dem Hause der Sauds den wohlrasierten Kristallisationspunkt der weiblichen Anatomie ansichtig zu werden, aber so in 3D ist es schon was anderes (Dies ist übrigens der wahre Grund, weshalb Asylanten am liebsten in der Stadt untergebracht werden wollen; auf dem Land sind nicht so viele Weiber, siehe “Bauer sucht Frau”, RTL, schon gar nicht so viele rasierte). 2. Der deutsche Staat läßt einen nicht hängen. Egal, wie Scheiße man selber ist, ob dick oder doof oder einfach nur einer, der nicht zum Arbeiten kommt, weil er den Koran zum achtzigsten Mal studiert, der Staat hier ist eine Art Sachbearbeiter bei einer Bank, der einem fortwährend einen nicht rückzahlbaren Kredit auf Lebenszeit gewährt. Obendrein ohne Zinsen. Und wehe, die Kohle kommt nicht pünktlich! 3. Man mag ja über den “Weißen” denken, was man will, aber nicht, daß er sich nicht alle naslang diese tollen technischen Spielzeuge ausdenken würde. Das Smartphone und die Fernseh- und Musikanlage mit Subwoofer sind auch bei dem Mann mit Migrationshintergrund (ich weiß, ich rede andauernd von Mann; der Grund dafür ist mir gerade entfallen) stets auf dem neuesten Stand.

Die Ursache also, weshalb der „Ausländer“ sich nicht integriert, liegt nicht darin, daß er den Westen nicht mag. Er l i e b t den Westen! Er will nur etwas mehr als die Westler, nämlich sein Zeug noch obendrauf. Wobei wir wieder beim Thema wären. Integration meint nämlich keineswegs Anpassung, sondern das genaue Gegenteil. Es soll sich nur für den, der die Musik bezahlt, also für den Steuerzahler so tralala nach Anpassung anhören, er soll fünf Finger sehen, obwohl man ihm vier zeigt.

Das fängt schon bei der Sprache an. Der Ausländer kann nämlich nicht unsere Sprache, auch wenn er hier das Licht der Welt erblickt hat. Jeder, der sich mit der Materie auseinandergesetzt hat, weiß, daß das Erlernen der Sprache in einem Land, in dem man geboren, zur Schule gegangen und von dessen Einheimischen man millionenfach umzingelt ist, sich schwieriger gestaltet als das von Elementarteilchenphysik, Quantenfeldtheorie und der Maxwell-Gleichungen. Anderseits gibt es da das Gorillaweibchen Koko, das 2000 Wörter beherrscht und mittels Gebärdensprache problemlos mit Menschen kommuniziert. Mit diesem geistigen Rüstzeug könnte der Affe praktisch einen Peter-Handke-Roman lesen und darüber eine Rezension für “Die Zeit” verfassen. Der Aufwand, unsern ausländischen Mitbürgern 2000 deutsche Wörter beizubringen, würde freilich das bundesrepublikanische Staatsbudget sprengen, deshalb müssen es auch 50 Wörter für schlappe 1,5 Milliarden Euro Steuergeld tun. Aber wenn man bedenkt, daß offenkundig auch ein paar Bananen reichen …

Der nächste Punkt bei der Integration … o ich sehe gerade in meinen Unterlagen, es gibt gar keine weiteren Punkte mehr. Das mit der Sprache war der einzige Punkt; wenn der Migrant die beherrscht, steht ihm der Karriere zum Jägerzaun-Bierhumpen-Wetten-dass?-Hirschgeweih-Jodeldiplom-Deutschen nichts mehr im Wege. Das schmutzige Geheimnis der milliardenschweren und inzwischen im industriellen Maßstab betriebenen Integration ist nämlich, daß der Mohammedaner mit aller Kraft eben davon abgehalten werden soll, was der Begriff für die Öffentlichkeit simuliert. Klatscht der “südländische” Jugendliche (und dieser kann nach Verständnis grünlinker Alternativmedizin auch mal 25 Jahre alt sein) ein paar Leute in der U-Bahn tot, so weint selbst der Richter ob der ins Herzen gehenden, lediglich mit einer PlayStation anstatt der Xbox verbrachten Kindheit des Delinquenten und läßt ihn auf Bewährung wieder auf die Menschheit los mit der strengen Auflage, am Monatsanfang auch ja die Stütze bei der Arge abzugreifen. Ganz von Übel sind Zudringlichkeiten der Einheimischen im Kindergarten, wenn der migrantische Kleine mit einem verfickten Hurensohn namens Nikolaus konfrontiert wird oder gar mit vorgehaltener Pistole Gummibärchen zu sich nehmen muß, die Spurenelemente von Schweinefleisch enthalten und so praktisch dem Niederbrennen von Botschaften rund um die Welt Vorschub leisten. Kein Wunder, wenn der Migrant schon im Kindesalter die Kampfparole „Isch fick deine Mutter!” ausgibt. Auch verstehen die Deutschen dieses Mann-Frau-Ding bei den Moslems nicht. Doch eigentlich gibt es da nichts Großartiges zu verstehen, Frauen sind nunmal in der “südländischen” Kultur nur fürs Ficken und Werfen gut und haben ansonsten ihre verdammte Fresse zu halten. Und wenn die Stadtverwaltung unter Ausschluß selbst „ungläubiger“ Weibchen extra Schwimmtage für Moslemfrauen einrichtet, die Schule den Islamunterricht einführt und sogar gestandene Emanzen dafür kämpfen, daß die 10jährige Ay?e aus kultureller Manier ihr Kopftuch tragen darf, dann hat es die “Aufnahmegesellschaft” endlich geschnallt mit der Integration.

Ich wäre ein schlechter Analyst, wenn ich nur rummotzen und keine brauchbaren Lösungen zu der Integrationsdebatte liefern würde. Deshalb hier stichwortartig ein paar Tipps an euch “Ausländer”, wie ihr euch hier in Deutschland wirklich und sehr kostengünstig für die Einheimischen integrieren könnt: Zunächst einmal hört auf mit diesem Religionsquatsch. Es gibt weder Gott noch Allah noch Mr. Spock. Alles nur erfundenes Zeug. In diesem Land ist niemand mehr gläubig, und sogar die, die so tun, sind in Wahrheit mitnichten mit dem “jüdisch-christlichen” Erbe aufgewachsen, sondern mit “Tutti Frutti”. Ihr kommt einfach 500 Jahre zu spät, und deshalb wirkt euer Religionsgedöns im günstigsten Falle befremdlich. So wird das nix mit der Integration. Von mir aus könnt ihr ein bißchen religiös sein, aber wirklich nur ein kleines bißchen, so wenig, daß man es euch gar nicht anmerkt. Dann solltet ihr unbedingt in Swingerklubs gehen und zugucken, wie euer/eure Partner/in es so richtig mit Schmackes mit anderen treiben. Mein Ding ist das nicht, aber ich bin in Sachen Sexualität auch locker drauf, bei euch dagegen hilft nur eine Schocktherapie. Ach ja, total wichtig: Laßt euch nach Strich und Faden diskriminieren, laßt euch wegen eurer althergebrachten Bräuche und Ansichten und euer drolligen Gewandung auslachen, damit sich eure Kinder für euch schämen und nur noch von dem Wunsch beseelt sind, auf Biegen und Brechen künftig ein langweiliger Musterdeutscher zu werden. Glaubt mir, das Leben eines langweiligen Musterdeutschen ist angenehmer als der eines total aufregenden Salafisten. Und gesünder. Ich weiß, auch ihr habt eure Kinder lieb. Löst euch von euren Herkunftsländern. In Wahrheit habt ihr mit denen nichts mehr am Hut. Ihr jettet zwar alle naslang dahin, aber da ihr aus einfachen Verhältnissen stammt, seid ihr nicht der Jet Set, der kosmopolitisch auf allen Hochzeiten rumtanzen kann, ohne davon mental überfordert zu sein. Ich finde eure Küche 1A, aber eßt auch mal Currywurst. Das schmeckt wirklich total lecker. Feiert Karneval (das einzige deutsche Fest, das ich hasse), trinkt mal einen über den Durst, scheißt auf eure religiösen und ethnischen Verbände, da sitzen nur größenwahnsinnige Vollidioten, die euch benutzen wollen, um ein Staat im Staate zu errichten. Glaubt ja nicht, daß die aus der grünlinken Ecke eure Freunde wären. Die mögen euch in Wahrheit auch nicht, sondern wollen euch nur als Stimmvieh, damit sie ihr eigenes Süppchen kochen können. Außerdem habe ich gehört, daß einige von denen – jetzt haltet euch fest – schwul wären.

So, ich komme jetzt zum Ende. Wollte nur mal sagen, daß die spezielle Art der deutschen Integration alles andere als tatsächliche Integration bedeutet. Ein Zwischenruf sozusagen. Ach, noch ein letzter Ratschlag an das “Klientel”: Seid nicht wegen jedem Scheiß gleich beleidigt und braust auf. Ist doch schön hier. Ihr kennt ja den Spruch: Wer ficken will, muß freundlich sein.

Von Akif Pirincci erschien zuletzt der Roman SLAM

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