Claudio Casula 12.02.2010 14:01 +Feedback
Heisse Luft für Mahmut
Sie mussten leider draußen blieben: Nachdem das Hamburger Hotel „Atlantic“, das einen Ruf zu verlieren hat, lieber nicht als Veranstaltungsort für die „Iran-Konferenz“, eine 180-minütige Propagandashow des Regimes in Teheran, herhalten wollte, mussten sich die Veranstalter rasch nach einer Alternative umsehen. Das Bahnhofseck hatte die Türen verrammelt, also wichen Botschafter Sheik Attar und seine deutschen Handlanger von Steinbach über Steinberg bis Elsässer auf die „Mississippi Queen“ aus, einen spießigen Schaufelraddampfer, der gern für Betriebsfeiern und Hochzeitsgesellschaften gebucht wird, um dort die angekündigte und mit großer Spannung erwartete „kontroverse Diskussion“ zu führen. Die dabei produzierte heiße Luft soll ausgereicht haben, um die Dampfmaschine der „Mississippi Queen“ ohne jegliche Kosten für den Reeder anzutreiben, womit sich das Unternehmen wenigstens für Kapitän Prüsse ausgezahlt haben dürfte.
Siehe auch:
Käptn Jürgen auf großer Fahrt
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2010/02/12/hamburg-iran-solidaritat-ahoi/
Deutsche Jubelperser stechen in See
http://www.ftd.de/politik/international/:skurrile-iran-konferenz-deutsche-jubelperser-stechen-in-see/50073590.html
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Kategorie(n): Inland


