David Harnasch 21.03.2008 20:14 +Feedback
Gut über Böse
Lesen Sie in der Weltwoche, was das personifizierte Gute über seine Reise mit dem personifizierten Bösen schreibt:
“Die Politik von George W. Bush polarisiert – aber nicht in Afrika. Er sei inkompetent, lese ich. Aber nicht in Afrika. Er habe für Verbitterung gesorgt. Aber nicht in Afrika. Bush kann keine Reden halten. In Afrika kann er das. Und warum? Seine Regierung hat Millionen Menschenleben gerettet und dazu beigetragen, dass 29 Millionen Kinder zum ersten Mal die Schule besuchen können. Bush hat sein Hilfsprogramm (PEPFAR) auf den Weg gebracht. 2003 erhielten nur 50 000 Afrikaner Aidsmedikamente, die sie selbst bezahlen mussten. Heute sind es 1,3 Millionen, die kostenlos Medikamente erhalten.
Die USA finanzieren ein Drittel des Global Fund to Fight Aids, Tuberculosis and Malaria, der weitere 1,5 Millionen Menschen versorgt. Und auf seiner Afrikareise kündigte Bush die Einrichtung eines Fonds von 350 Millionen Dollar an für den Kampf gegen tropische Krankheiten, die leicht auszurotten sind, ein Programm zur Verteilung von 5,2 Millionen Moskitonetzen an tansanische Kinder sowie Verträge im Wert von 1,2 Milliarden Dollar in Tansania und Ghana aus dem Millennium Challenge Account, einer Bush-Initiative zur Bekämpfung von Korruption und Armut, zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit und Infrastruktur.
Man vergisst leicht, dass Bush Betriebswirtschaft studiert hat. Er denkt wie ein Unternehmer, denkt in Ergebnissen, Gewinnen und Verlusten. Seine Afrikaprogramme sind konkret, und eine grosse Rolle spielt, zu Recht, der Handel...” Hier ganz lesen!
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Kategorie(n): Ausland

