Dirk Maxeiner 05.05.2008 20:11 +Feedback
Give peace a chance
Nach 20 Uhr darf etwas Werbung sein. Deshalb möchte ich Ihnen ein Buch mit wunderschönen Texten wie diesem ans Herz legen: “Der neue Deutsche liebt den Golden Retriever, eine Rasse die ursprünglich zum Apportieren toter Enten gezüchtet wurde, aber schon lange als typischer Familienhund firmiert. In den Beschreibungen sticht sofort ins Auge, dass der golden Retriever ein Kontrastprogramm zur disziplinierten Leistungsmaschine Schäferhund ist. Er habe ein „sanftes Wesen“, dem jegliche Form von „Aggressivität und Kampftrieb“ fehle. Ein Verein, der zum Wohle dieser Rasse gegründet wurde, empfiehlt bei der Erziehung der Welpen nicht zu verbissen vorzugehen. Welpenkurse“ seien deshalb nicht „mit einem Prüfungszwang verbunden“. Zwar würden die Hund auf manchen Übungsplätzen „jagdbezogen ausgebildet, allerdings ohne unmittelbaren Bezug zur lebenden oder realen Welt.“ So hat moderne Pädagogik auch in Hundeschulen ihren Platz gefunden. Der deutsche Fundamentalpazifismus wird vom Golden Retriever vollendet repräsentiert, denn die Experten bescheinigen ihm „niemals aggressiv“ zu sein, auch sei „sein Schutztrieb im Vergleich zu anderen Hunderassen - wenn überhaupt - nur rudimentär entwickelt.“ Welcher Hund könnte besser in die Zeit passen? Zu seinen Wesensmerkmalen, so das Rasseportrait im Internet, gehöre das „gefallen wollen“. Das hat er mit den neuen Deutschen gemein.”
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Kategorie(n): Inland

